Schoellerbank FondsRating
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Die Selektion der Besten
Weltweit werden bereits mehr als 60.000 Investmentfonds angeboten. So erfreulich diese große Auswahl für den Anleger auch ist, so wird es doch zunehmend schwierig, aus dieser nahezu unüberschaubaren Fülle die für ihn optimal geeigneten Produkte auszuwählen. Oftmals wird der Fehler gemacht sich auf einzelne Kriterien, wie z. B. die historische Performance eines Fonds, zu konzentrieren und diese damit überzubewerten. Ein einziges Kriterium allein reicht bei weitem nicht aus.Die Fondsspezialisten der Schoellerbank haben einen strengen Selektionsprozess entwickelt, der die "Spreu vom Weizen" trennt. Alle analysierten Fonds werden im Hinblick auf eine Vielzahl an qualitativen und quantitativen Kriterien einer umfassenden Analyse unterzogen. Dies bietet die Gewähr, dass wirklich nur die Besten der Besten übrig bleiben.
Qualitätskriterien der Schoellerbank
Langfristig haben sich folgende sechs Qualitätsmerkmale als besonders wichtig erwiesen:
- Erstklassige Fondsgesellschaft
- Erfahrenes Management- und Research-Team
- Klare und transparente Anlagestrategie
- Überdurchschnittliche Kursentwicklung
- Kerninvestment im Sinne der Anlagestrategie
- Steueroptimal
Um die zur Analyse erforderlichen Daten zu erhalten, werden vielfältige Möglichkeiten ausgeschöpft. Neben der Verwendung externer Datenbanken und entsprechenden Internet-Recherchen, steht der persönliche Kontakt zur Fondsgesellschaft im Mittelpunkt der Datenbeschaffung. Nur so ist ein Maximum an Aktualität garantiert und die Möglichkeit gegeben, auf Änderungen rasch reagieren zu können.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Bewertungsmethoden geht das Schoellerbank FondsRating auch auf die Besonderheiten des österreichischen Marktes ein. Die Ergebnisse dieser Auswertung fließen in die von der Schoellerbank gemanagten Dachfonds und die von uns empfohlenen Fremdfonds ein.
Ist ein Fonds im Rahmen unseres Schoellerbank Fonds-Rating mit sechs Sternen bewertet, so entspricht er in sämtlichen Punkten unseren strengen Qualitätskriterien. Selbstverständlich wird auch laufend überprüft, ob sich hinsichtlich der Qualitätsmerkmale eines Fonds Änderungen ergeben.
Erstklassige Fondsgesellschaft
Um vor unliebsamen Überraschungen geschützt zu sein, sollte man sein Anlagekapital nicht ungeprüft einer "beliebigen" Fondsgesellschaft anvertrauen. Nur erstklassige Gesellschaften, die schon entsprechende Erfahrung vorzuweisen haben, über eine ausreichende Größe verfügen und auch einen exzellenten Ruf genießen, kommen beim Schoellerbank FondsRating in die engere Auswahl. Besonders wichtig ist auch die Servicequalität einer Fondsgesellschaft:
Erhält man jederzeit problemlos, schnell und zuverlässig Informationen zu den einzelnen Fonds?
Funktioniert die Abwicklung der Aufträge reibungslos?
Wird man über wichtige Änderungen sofort informiert?
Denn: Vertrauen allein ist in Geldangelegenheiten zu wenig.
Auch die Höhe des Fondsvolumens spielt bei der Bewertung eine Rolle. Ist dieses sehr gering, so wirkt sich das nachteilig auf die Möglichkeit der Risikostreuung aus. Ist das Fondsvermögen dagegen extrem groß, dann kann die Flexibilität des Fondsmanagements in Bezug auf Umschichtungen darunter leiden. Ebenso ist die Kosteneffizienz zu hinterfragen.
Erfahrenes Management- und Research-Team
Manche Investmentfonds erfüllen alle Qualitätskriterien, auch die bisherige Performance war hervorragend. Sie weisen nur einen gravierenden Nachteil auf: Das Management erfolgt durch eine Einzelperson, die allein für das Ergebnis verantwortlich ist. Diese häufig als "Star-Manager" bezeichneten Anlageprofis genießen oft zu Recht einen hervorragenden Ruf. Aber was passiert, wenn dieser Manager - aus welchen Gründen auch immer - von heute auf morgen nicht mehr zur Verfügung steht? Beispiele der Vergangenheit zeigen, dass die Qualität eines Fonds massiv unter derartigen Veränderungen leiden kann.
Deshalb ist Team-Management tendenziell stets zu bevorzugen. Um hier Klarheit zu erhalten, ist allerdings ein Blick "hinter die Kulissen" erforderlich. Zu prüfen ist auch, wie häufig in der Vergangenheit Wechsel im Fondsmanagement erfolgt sind. Hohe Fluktuationsraten wirken sich tendenziell eher negativ auf die Fondsperformance aus.
Von großer Bedeutung ist auch, in welcher Form die zur Unternehmensselektion erforderliche Datenbeschaffung erfolgt. Stehen hier erfahrene Analysten zur Verfügung, die über entsprechendes Spezialwissen im jeweiligen Segment verfügen, so ist dies stets positiv zu werten. Zum Beispiel ist es im Bereich Biotechnologie-Fonds von unschätzbarem Vorteil, anerkannte Wissenschafter im Beraterstab zu haben, die in diesem Bereich tätig sind.
Klare und transparente Anlagestrategie
Zur Beurteilung der Qualität eines Fonds ist es von besonderer Bedeutung, wie das Fondsmanagement versucht, die gesetzten Anlageziele zu erreichen. Zum Beispiel gilt es die Frage zu klären, in welchem spezifischen Anlage-Universum der Fonds agiert, ob wachstums- oder wertorientierte Unternehmen bevorzugt werden, ob der Fonds aktiv (also versucht, einen höheren Ertrag zu erwirtschaften als der Index) oder passiv (darauf abzielt, den Index weitgehend nachzubilden) gemanagt wird.Und vor allem: Wird diese Strategie in der Praxis konsequent und dauerhaft umgesetzt oder bewegt man sich auf einem Zickzack-Kurs, der zumeist nur wenig Erfolg versprechend ist? Lediglich der laufende Kontakt zum Fondsmanagement kann Aufschluss darüber geben.
Nur wenn eine klar definierte, nachvollziehbare Strategie verfolgt wird, ist ein Fonds empfehlenswert. Ansonsten wird das Fondsinvestment zu einem Glücksspiel, und der Anleger erwirbt ein Produkt, ohne dessen genauen Inhalt zu kennen.
Überdurchschnittliche Kursentwicklung
Während viele Investoren den Fehler begehen allein aufgrund der bisherigen Wertsteigerung eines Fonds auf dessen Qualität zu schließen, geht das Schoellerbank FondsRating viel weiter. Neben den langjährigen Performancezahlen werden beispielsweise auch die bisherigen Wertschwankungen genau geprüft und in der Bewertung berücksichtigt. Denn damit lassen sich wertvolle Rückschlüsse auf die Konsequenz in der Umsetzung der Fondsstrategie ziehen. Mit Hilfe einer großen Anzahl von statistischen Kennzahlen (z.B. Sharpe Ratio, Tracking Error, Alpha, Beta etc.) wird jeder Fonds auf "Herz und Nieren" geprüft. Tauchen in diesem Zusammenhang Auffälligkeiten auf, werden diese entsprechend hinterfragt und müssen mit den Fondsmanagern abgeklärt werden.
Kerninvestment im Sinne der Anlagestrategie
Bestimmte Fondskategorien werden von der Schoellerbank ganz bewusst nicht als Kerninvestment betrachtet. Sei es nun, weil sie einen spekulativen Charakter aufweisen oder aufgrund der jeweiligen Markteinschätzung seitens unseres Hauses als nicht interessant eingestuft werden.Selbstverständlich können diese Fonds innerhalb ihrer jeweiligen Kategorie Spitzenergebnisse aufweisen und aufgrund der individuellen Ausrichtung des Anlegers durchaus als Beimischung Berücksichtigung bei Veranlagungsentscheidungen finden.
Fonds, die lediglich "den sechsten Stern" im Schoellerbank FondsRating nicht aufweisen, sind innerhalb ihrer Kategorie hervorragend, werden aber seitens unseres Hauses nicht als Kerninvestment betrachtet.
Beispiel
Die Schoellerbank empfiehlt generell "Emerging Market Fonds" - also Fonds die sich auf Veranlagungen in Schwellenländern konzentrieren - nicht als Kerninvestment. Aus diesem Grund können Fonds, die in diesem Segment agieren, niemals mit sechs Sternen geratet sein. Entscheidet sich ein Anleger aber ganz bewusst für ein derart risikoreiches Investment, so hat er die Gewähr, dass er mit einem 5-Sterne-Fonds innerhalb dieser Kategorie eine Wahl trifft, die ansonsten unseren strengen Selektionskriterien entspricht.
Steueroptimal
Diese Ausführungen gelten nur für einen in Österreich unbeschränkt steuerpflichtigen Anleger. Die steuerliche Prüfung steht am Beginn des Selektionsprozesses. Denn für den Fondsanleger zählt letztlich nicht der Brutto-Ertrag.
Entscheidend ist vielmehr, wieviel er "nach Steuern" verdient bzw. wieviel Arbeitsaufwand er mit der Versteuerung seiner Fonds hat. Deshalb werden im Rahmen des Schoellerbank FondsRating ausschließlich inländische oder solche ausländische Investmentfonds gewählt, die täglich die KESt auf Zinsen an die OeKB melden und somit als sogenannte "blütenweiße" ausländische Meldefonds gelten. Auf deren Erträge wird vom Kreditinstitut, wie bei inländischen Fonds, automatisch KESt abgezogen wodurch diese endbesteuert sind. Nur inländische Fonds und diese "blütenweißen" ausländischen Meldefonds erhalten den Stern als steueroptimal. Bei anderen ausländischen Fonds käme es zu nachteiligen steuerlichen Effekten bzw. Arbeitsaufwand für den Anleger.
Bei ausländischen Fonds, die die KESt nicht täglich melden und nur ein steuerlicher Vertreter die Erträge einmal jährlich dem Finanzministerium nachweist, muss der Anleger die Erträge selbst durch Aufnahme in die Einkommensteuererklärung versteuern ("weiße" bzw. "graue" Fonds). Gibt es keinen steuerlichen Vertreter in Österreich, der die Erträge nachweist, hat der Anleger die Möglichkeit, dies selbst zu tun. Anderenfalls kommt es zur nachteiligen Pauschalbesteuerung. Bei dieser wird als Ertrag 90% der positiven Wertdifferenz zwischen erstem und letztem Rücknahmewert im Kalenderjahr, jedoch mindestens 10% des letzten Rücknahmewertes im Kalenderjahr angesetzt ("schwarze" Fonds).
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