Handelsblatt - EliteReport 2010
- Schoellerbank erhält höchste Noten als Privatbank
- Bank Austria Private Banking Vorstand Jürgen Danzmayr als einer der besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet
Die Redaktion des Elite Report testet seit sieben Jahren im größten und umfangreichsten Branchentest seiner Art Vermögensverwalter aus dem deutschsprachigen Raum. Im Rahmen eines alljährlichen Vermögenskonvents wurden die empfehlenswerten Häuser als "Elite der Vermögensverwalter" bei einem Staatsempfang in München ausgezeichnet. Die Elite der Vermögensverwalter aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Luxemburg trafen sich zu diesem Anlass am 25. November 2009 in der Münchner Residenz. Insgesamt kamen rund 200 Gäste zu dem Empfang der Bayerischen Staatsregierung im prunkvollen Vierschimmelsaal und machten den 6. Vermögenskonvent zum Branchen-Highlight des Jahres 2009.
Die Staatssekretärin im bayerischen Wirtschaftsministerium Katja Hessel zeichnete gemeinsam mit Hans-Kaspar von Schönfels, Chefredakteur des "Elite Report" die empfehlenswerten Vermögensverwalter mit Urkunden und die besten mit einer goldenen Pyramide fürs Revers aus.
Beim diesjährigen umfangreichen Expertentest wurden von den rund 400 erfassten Anbietern, die sich als Vermögensverwaltung empfehlen, nach einer ersten Sichtung die überwiegende Mehrheit z. B. als Versicherungs- oder Fondsverkäufer ausgesiebt. Von 147 verbleibenden wurden nach Testbesuchen und weiteren umfangreichen Recherchen nur 49 Häuser - davon 25 deutsche, 13 Schweizer, sechs österreichische, vier liechtensteinische und ein Luxemburger Vermögensverwalter - herausgefiltert und als empfehlenswert in die Qualitätsgemeinschaft "Elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum 2010" aufgenommen. Also nur ein Vermögensverwalter von acht getesteten ist empfehlenswert.
In der Pyramide der Ausgezeichneten werden abgestuft die 40 besonders empfehlenswerten Vermögensverwalter hervorgehoben. Darunter sind auch sechs österreichische Vermögensverwalter platziert. Als eine der fünf besten Banken im gesamten deutschsprachigen Raum wurde die Schoellerbank AG mit der Höchstnote summa cum laude ausgezeichnet. Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der Schoellerbank, freut sich: "Zum fünften Mal in Folge haben wir das Prädikat summa cum laude für Spitzenleistungen im Private Banking erhalten. Dies bestätigt in eindrucksvoller Weise, dass wir die führende Bank für anspruchsvolle Vermögensanlageberatung sind. Wir erledigen Jahr für Jahr unsere Hausaufgaben - und zwar ziemlich gut!"
Das Prädikat summa cum laude erhielten zudem das Bankhaus Jungholz sowie die Volksbank Vorarlberg Gruppe. Mit magna cum laude schnitten die Hypo Vorarlberg sowie die AlpenBank ab, mit cum laude wurde Raiffeisen Salzburg Private Banking ausgezeichnet.
In einer intensiven Leumundbefragung unter über 100 Führungskräften der Finanzbranche wurde unter anderem auch nach der glaubwürdigsten Bankiers-/Vermögensverwalter-Persönlichkeit geforscht. Mit über 90-prozentiger Zustimmung wurden neben den Deutschen Friedrich von Metzler, den Schweizern Eric Sarasin und Konrad Hummler der österreichische Bankier Jürgen Danzmayr nominiert. Jürgen Danzmayr hat bisher als Vorstandschef die Geschicke der Schoellerbank AG geleitet und ist nun Mitglied des Vorstands der UniCredit Bank Austria AG.
Bei den ausgewerteten Tests waren "Vermögenserhalt" und damit "Zuverlässigkeit" zentrale Themen. Die Tester mußten sehr hartnäckig vorgehen, denn in vielen Geldhäusern verdrängen die gewohnten Verkaufsolympiaden die sinnvolle Dienstleistung, ganz im Gegensatz zu einfühlsamen Beratern in den Häusern mit echt gelebter Beratungskultur und klarer Verantwortungsübernahmebereitschaft. Die überwiegend enttäuschenden Beratungserlebnisse unterstreichen zudem, dass der Vermögensschutz in unseren Breiten eine nur im Verborgenen blühende Disziplin ist.
Tester wie Leser stellen sieben Forderungen an die Vermögensverwaltungsbranche:
1. Stoppt den Missbrauch von Kundenvermögen. Mehr Verbraucherschutz muss greifen.
2. Nicht aneinander vorbei reden. Mehr Zuverlässigkeit für vermögende Senioren und Damen. Eine echte Garantie-Kultur ist notwendig.
3. Vermögenserhalt muss zu einem festen Qualitätsbegriff werden. Mehr Innovation in Richtung Vermögensschutz.
4. Mehr Beratungstiefe und mehr Sorgfalt für die Anlagestrategie.
Investitionsbereite Kunden sind von sicherheitsorientierten zu unterscheiden.
5. Mehr Rechtssicherheit. Klare Befehle des Kunden gehören in den Vertrag.
6. Der Betreuer sollte seinem künftigen Kunden immer den Portfoliomanager vorstellen.
7. Die Vermögensausschreibung muss zu einem grundlegenden Auswahlinstrument werden.
Der jährlich erscheinende ’Elite Report’ wird unter dem Titel "Die Elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum 2010" in Kooperation mit dem "Handelsblatt" herausgegeben. Auf aktuell 148 Seiten liefert der Elite Report die Details des Tests, die Adressen und Porträts der zuverlässigsten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum sowie zahlreiche Beiträge als wertvolle Orientierungshilfe und Ratgeber rund um das Thema Vermögen und dessen Verwaltung.
Portrait der Schoellerbank im Elite Report 2010












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