Frühindikatoren 20.07.2022

Publizierdatum: 20. Juli 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
31.82711.3603.93713.3082.9503.5872.10621.02427.610
+2,43%+3,11%+2,76%+2,69%+1,75%+2,15%+0,99%+1,76%+2,40%
  • Berlin - Gastgewerbe im Aufwind - Bester Restaurant-Umsatz seit Corona-Krise
  • Secret Service - Großbritannien - Russlands Militär vor wachsenden Problemen
  • Börsen steigen wie Leuchtraketen
  • Putin - Einschränkungen bei Nord Stream 1 möglich

Guten Morgen...Die Angst verlangt an der Börse gespürt zu werden. Der Krieg, die hohe Inflation, die Gaskrise in Europa und die Notenbankpolitik bereiten den Menschen schlaflose Nächte und haben zu einem enormen Pessimismus an den Börsen geführt. Der Boden für mutige und todesmutige Investoren war bereitet. Der Champagner blieb diesmal nicht im Kühlschrank. Die Märkte legen zu, als gäbe es morgen keine Aktien mehr (DAX +2,7%, Nasdaq +3,1%, NIKKEI heute +2,4%). Der Markt geht davon aus, dass heute wieder Gas in reduzierter Menge durch Nord Stream 1 laufen wird. Die Kapazität der Gaspipeline könnte nach Angaben von Putin aufgrund langsamer Fortschritte bei der Wartung weiter reduziert werden. Am 26. Juli soll laut Putin eine weitere Turbine in die Wartung gehen. Aktien mit Superkräften: BASF zog um 4,6% an. Netflix hat im abgelaufenen Quartal nicht einmal halb so viele Abonnenten verloren wie vom Management befürchtet. Die Netflix-Aktie, die in diesem Jahr fast zwei Drittel an Wert eingebüßt hat, legte nachbörslich trotz eigentlich mauer Zahlen um knapp 10% zu. Auch die Kryptowährungen setzten ihren Erholungskurs fort (Bitcoin +8%). Selbst der Euro legte wieder etwas zu. Erleichtert reagierten Investoren auch auf die überraschend hohen Baugenehmigungen in den USA. Von einer Rezession ist in diesen Zahlen noch nichts ablesbar. Schwache Zahlen wie die von IBM (gegen den Trend -5,2%) wurden weitgehend ignoriert. Der IT-Konzern legte zwar einen Quartalsumsatz über Markterwartungen vor, warnte gleichzeitig aber vor Belastungen durch die aktuelle Dollar-Stärke. Mit Chipwerten wie AMD, Intel, NVidia oder Micron deckten sich Anleger ein. Ihre Papiere rückten bis zu 5,7% vor. Der US-Senat stimmte über Subventionen im Volumen von 50 Milliarden Dollar ab, um die US-Industrie im internationalen Wettbewerb, besonders gegen China, zu stärken.










Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR0,042%1,052%1,76%2,08%
GBP1,904%0,000%2,81%2,64%
USD2,732%3,870%3,10%3,05%
JPY-0,018%0,000%0,20%0,43%
CHF0,000%0,000%1,32%1,75%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland1,28%-0,18%0,63%
UK2,20%0,972%2,04%
USA3,02%1,512%3,24%
Japan0,24%0,07%-0,08%
Schweiz0,90%-0,135%0,16%
EURUSD
USD1,0243-
CAD1,31711,2856
GBP*0,85141,2026
CHF0,99190,9683
AUD*1,47990,6919
JPY141,41138,06
SEK10,460310,2113
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d151,10
Öl Sorte Brent in USD/Fass106,95
Gold in USD/Feinunze1.711,65
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-16,55%4298,41
S&P 500-8,32%4766,18
NIKKEI-11,25%28791,71

BASF mit Trend (SD +-0,6)

BASF mit Trend (SD +-0,6)
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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