Frühindikatoren 01.04.2020

Publizierdatum: 1. April 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
21.9177.7002.5859.9362.0022.7871.61923.38518.540
-1,84%-0,95%-1,60%+1,22%+0,60%+0,77%+1,91%-0,92%-1,99%
  • US-Rugbyverband ist pleite
  • SPD erwägt Vermögensabgabe zur Finanzierung der Coronakrise
  • Spahn und Laschet gegen Schutzmasken-Pflicht
  • Niederlande verlängern Massnahmen gegen Coronavirus bis Ende April

Guten Morgen...Irgendwie fühlt man sich an Dürrenmatts surrealer Erzählung, Der Tunnel, erinnert. In dem epochalen Werk fährt ein Zug in einem Tunnel dem Abgrund entgegen. Unterhaltung: Doch bitte ich Sie zu bedenken: Wir bewegen uns auf Schienen, der Tunnel muss also irgendwo hinführen. Nichts beweist, dass am Tunnel etwas nicht in Ordnung ist, außer natürlich, dass er nicht aufhört. Die US-Börsen haben unter dem Eindruck der Coronavirus-Pandemie eines der schwächsten Quartale ihrer Geschichte im Minus beendet. Der Dow gab 23,2% nach, das größte Minus im ersten Quartal seit mindestens 1900 (kein Tippfehler). Die chinesische Industrie hat einer Umfrage zufolge im März nach dem Absturz im Februar wieder leicht an Fahrt aufgenommen. Nach weit verbreiteten Fabrikschließungen und Reisebeschränkungen haben die Unternehmen im Land wieder geöffnet und das Leben für Millionen von Menschen beginnt sich langsam wieder zu normalisieren. Staatsoberhäupter aus mehreren Kontinenten haben für eine neue globale Allianz im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie plädiert. EU-Regierungschefs hatten zuvor schon so eine Art Union in Europa gefordert. Österreich führt Stück für Stück eine Masken-Pflicht beim Einkaufen ein. Es soll so die Weitergabe des Virus eingedämmt werden. Die Weltgesundheitsorganisation bezweifelt den Nutzen der allgemeinen Maskenpflicht. Die linke Regierung in Spanien beschloss eine drastische Verschärfung des Ausgangsverbots. Bislang gab es einen Schulterschluss in Spanien, jetzt wird die Regierung von allen Seiten attackiert. Wir kennen nicht das Stück, in dem wir unseren Auftritt haben. Experten warnen die Regierung eindringlich, durch den sog. Winterschlaf könnten bis zu vier Millionen Jobs vernichtet werden. Nachdem sich Trump und Putin auf Konsultationen zur Lage am Ölmarkt geeinigt hatten, tendierte der Ölpreis etwas fester.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,363%-0,171%-0,23%-0,02%
GBP0,596%0,864%0,52%0,58%
USD1,451%0,998%0,48%0,66%
JPY-0,049%0,100%-0,07%-0,01%
CHF-0,655%-0,452%-0,43%-0,16%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,48%-0,19%-0,69%
UK0,37%0,83%0,13%
USA0,63%1,91%0,24%
Japan0,01%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,35%-0,47%-0,58%
EURUSD
USD1,1023-
CAD1,55481,4103
GBP*0,89051,2375
CHF1,05960,9608
AUD*1,80020,6123
JPY118,75107,72
SEK10,92959,9088
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,51
Öl Sorte Brent in USD/Fass25,81
Gold in USD/Feinunze1.584,78
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-25,58%3.745,15
S&P 500-18,63%3.230,78
NIKKEI-19,60%23.656,62

Dow Jones langfristig mit Trend (log. Darstellung)

Dow Jones langfristig mit Trend (log. Darstellung)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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