Frühindikatoren 01.06.2018

Publizierdatum: 1. Juni 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.4167.4422.70512.6053.3623.4072.21730.38722.189
-1,02%-0,27%-0,69%-1,4%+0,92%-1%-0,16%-0,27%-0,06%
  • Handelsstreit zwischen USA und Europa ist eröffnet
  • S&P stuft Österreich-Banken hoch, sieht geringere Finanzrisiken
  • Deutsche-Bank-Aktie fällt auf historischen Tiefstand
  • Softbank unterstützt General Motors mit USD 2,25 Mrd.

Guten Morgen...1,1679...Der Handelskrieg scheint eröffnet. Nach langem Hinhalten war es gestern soweit: US-Präsident Donald Trump hat die Ausnahme von Strafzöllen auf Stahl und Aluminium für Unternehmen aus der Europäischen Union, Kanada und Mexiko nicht verlängert. Damit werden die USA ab heute 25% auf Stahl- und 10% auf Aluminiumimporte einheben. Die EU kündigte umgehend Vergeltungsmaßnahmen an und wird im Gegenzug Zölle auf einige US-Produkte verlangen. Auf den Aktienmärkten sind diese Neuigkeiten naturgemäß nicht gut angekommen. Die wichtigsten Indizes schlossen im roten Bereich und auch die Märkte in Asien befinden sich zur Stunde im Minus. Mit dem gestrigen Fronleichnamstag sind auch der meteorologische Frühling und der Mai zu Ende gegangen. Der Wonnemonat ist dabei durch einige bemerkenswerte Kursbewegungen aufgefallen. So haben sich die Renditen der 10-jährigen Deutschen Bundesanleihen von 0,55% zum Monatsbeginn bis auf unter 0,2% teilweise mehr als halbiert - aktuell 0,34%. Der Euro verlor aufgrund politischer Unsicherheiten und der Angst vor einem langwierigem Handelsstreit in nur einem Monat über 3% zum Greenback. Die Papiere des in Schieflage geratenen Finanzriesen, Deutsche Bank, stehen zum Börsenschluss mit 7,15% im Minus. Kurz zuvor hatten die US-Behörden die amerikanische Tochter des Instituts als ''Problembank'' eingestuft. Mit einem Kurs von EUR 9,07 hatte die Aktie im gestrigen Handelstag einen historischen Tiefstand erreicht. Eine positive Meldung kommt dagegen aus Österreich. Die Ratingagentur S&P geht davon aus, dass sich die Stabilität des österreichischen Bankensystems durch eine stärkere Kapitalisierung und gestiegene Ertragskraft verbessert hat. Dazu beigetragen hat auch eine Risiko-Reduzierung in Zentral- und Osteuropa. Von Aufstufungen betroffen sind: UniCredit Bank Austria, Hypo Vorarlberg, Hypo Tirol und Hypo-Noe.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,321%-0,184%0,31%0,89%
GBP0,611%0,888%1,22%1,46%
USD2,321%2,718%2,80%2,87%
JPY-0,018%0,114%0,09%0,25%
CHF-0,735%-0,529%-0,11%0,36%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,36%0,42%-0,67%
UK1,23%1,19%0,61%
USA2,87%2,41%2,43%
Japan0,05%0,05%-0,14%
Schweiz-0,07%-0,07%-0,82%
EURUSD
USD1,1671-
CAD1,51291,2960
GBP*0,87971,3263
CHF1,15290,9876
AUD*1,54700,7544
JPY127,32109,08
SEK10,30788,8298
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,14
Öl Sorte Brent in USD/Fass77,40
Gold in USD/Feinunze1.298,47
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-2,77%3.503,96
S&P 500+3,99%2.673,61
NIKKEI+3,49%22.764,94

Deutsche Bank AG

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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