Frühindikatoren 01.06.2021

Publizierdatum: 1. Juni 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.52913.7494.20415.4213.4324.039029.25428.789
+0,19%+0,09%+0,08%-0,64%-0,94%-0,76%+0,00%+0,35%-0,25%
  • Merkel - Corona-Notbremse kann zum 30. Juni ablaufen
  • Notenbanker - EZB wird bei starkem Anstieg der Renditen einschreiten
  • IAEA - Uran-Spuren im Iran lassen an Fortschritt im Atomstreit zweifeln
  • Berlin - Regierung einigt sich auf CO2-Kostenteilung zwischen Mietern und Vermietern

Guten Morgen...Die Aktienmärkte haben sich im Mai weiter schneller aufgeheizt, als das Weltklima. Der breite europäische Index Stoxx 600 hat letztes Monat um rund 2% (!) zugelegt. Damit waren diese Aktien den vierten Monat in Folge gesucht. Der Champagner blieb gestern dennoch im Kühlschrank. Der Index gab gestern etwas nach. Bedauerlich ist nur, dass die große Mehrzahl der Mitteleuropäer keine Aktionäre sind. Die Gewinne sprudeln, aber sie sprudeln an ihnen vorbei. Die EZB wird laut Italiens Notenbankchef Visco ein ungerechtfertigtes Hochschnellen der Zinsen nicht hinnehmen. Große und anhaltende Anstiege der Zinsen sind durch die gegenwärtigen wirtschaftlichen Aussichten nicht gerechtfertigt und werden gekontert, sagte er. Die EZB hatte erst im März beschlossen, dass Tempo ihres billionenschweren Pandemie-Anleihenkaufprogramm PEPP im zweiten Quartal deutlich zu erhöhen. Den jüngsten Anstieg der Inflation im Euro-Raum wertete Visco positiv. Auf der Zinssitzung nächste Woche werde sich die EZB damit beschäftigen, welcher Anteil am Anstieg der Preise und der Inflationserwartungen auf Einmalfaktoren zurückgehen. Ich denke das meiste davon, so der Notenbanker. Er bekräftigte seinen Vorschlag, der 750 Milliarden Euro schwere Corona-Wiederaufbaufonds der EU solle den Weg ebnen für eine dauerhafte gemeinsame Schuldenaufnahme. Bundesbank-Präsident Weidmann hatte dagegen wiederholt dafür plädiert, dass eine gemeinsame EU-Schuldenaufnahme eine einmalige Krisenmaßnahme bleiben sollte. In Deutschland zog die Inflationsrate überraschend stark auf 2,5% an. Größter Preistreiber war Öl. Damit kletterte die deutsche Teuerung auf den höchsten Stand seit knapp zehn Jahren. Wegen fehlender Impulse aufgrund der feiertagsbedingten Abwesenheit der Investoren aus den USA und Großbritannien war es an der Börse der bislang umsatzschwächste Handelstag in diesem Jahr.







Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,544%-0,483%-0,26%0,12%
GBP0,081%0,163%0,69%1,03%
USD0,131%0,248%0,87%1,55%
JPY-0,092%0,054%-0,01%0,11%
CHF-0,744%-0,591%-0,39%0,00%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,19%-0,58%-0,66%
UK0,80%0,20%0,07%
USA1,62%0,91%0,15%
Japan0,08%0,02%-0,12%
Schweiz-0,16%-0,449%-0,74%
EURUSD
USD1,2220-
CAD1,47281,2052
GBP*0,85901,4223
CHF1,09870,8990
AUD*1,57770,7744
JPY133,82109,52
SEK10,12878,2870
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,94
Öl Sorte Brent in USD/Fass70,12
Gold in USD/Feinunze1.910,51
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+13,69%3552,64
S&P 500+11,86%3756,07
NIKKEI-1,10%27444,17

Stoxx600 mit Trend (SD +-1)

Stoxx600 mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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