Frühindikatoren 01.07.2020

Publizierdatum: 1. Juli 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.81310.0593.10012.3112.2473.2341.74624.42722.116
+0,85%+1,87%+1,54%+0,64%-0,05%+0,06%-0,90%+0,52%-0,77%
  • BIZ-Chef kritisiert Notenbanken wegen neuartiger Massnahmen
  • Trump wegen Bericht über russisches Kopfgeld unter Druck
  • Insolvenzverwalter rechnet mit Zerschlagung von Wirecard
  • EZB-Vize - Corona-Krise wird für lange Zeit tiefer Zinsen sorgen

Guten Morgen... Beflügelt von guten Konjunkturdaten haben die Börsen kräftig zugelegt. Steigende Coronavirus-Infektionszahlen dämpften die Kauflaune allerdings. Die Verbraucherstimmung in den USA hellte sich unerwartet deutlich auf. Das entsprechende Barometer kletterte im Juni auf 98,1 Punkte, nach 85,9 Zählern im Vormonat. Die Verbraucher schätzten ihre Lage besser ein als im Vormonat und blickten auch optimistischer nach vorne. Sehr fein. Das Barometer für die Stimmung der Einkaufsmanager in der chinesischen Industrie kletterte im Juni überraschend stark auf 50,9 Punkte und signalisierte Wachstum. Die britische Wirtschaft schrumpfe im ersten Quartal so stark wie zuletzt 1979 und die Inflation in der Euro-Zone bleibt ungeachtet eines leichten Anstiegs niedrig. Im Quartalsvergleich stieg der S&P 500 um mehr als 19%! Das ist der größte Quartalsgewinn seit 1998. Atemberaubend. Der Nasdaq stieg sogar um rund 30%. Nach Ansicht eines führenden Währungshüters haben die USA den Tiefpunkt der Corona-Krise wohl hinter sich. Der Chef der FED von New York, Williams, sagte, dass die Verbraucherausgaben wieder zulegten und auch die zwischenzeitlich kräftig angestiegene Arbeitslosenquote zu sinken begonnen habe. Dennoch werde es wohl noch Jahre dauern, bis sich die US-Wirtschaft vollkommen von dem Schock erholt habe. Micron (profitiert vom Trend zu Homeoffice und Online-Unterricht) und Xilinx (Nutznießer des Aufbaus von 5G-Mobilfunknetzen) standen im Rampenlicht, nachdem beide Chip-Hersteller ihre Geschäftsziele hochgeschraubt hatten. Boeing (-5,7%) machten Investoren dagegen Kasse. Noch zum Wochenauftakt hatte ihnen die Aufnahme von Testflügen für eine Wiederzulassung der 737 MAX für den Flugbetrieb einen der größten Tagesgewinne der Firmengeschichte beschert. Maschinen dieses Typs waren nach zwei Abstürzen im März 2019 aus dem Verkehr gezogen worden.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,422%-0,225%-0,36%-0,18%
GBP0,141%0,429%0,24%0,37%
USD0,302%0,546%0,33%0,63%
JPY-0,047%0,114%-0,04%0,05%
CHF-0,676%-0,472%-0,54%-0,31%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,45%-0,19%-0,69%
UK0,17%0,83%-0,09%
USA0,68%1,91%0,15%
Japan0,05%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,43%-0,47%-0,66%
EURUSD
USD1,1220-
CAD1,52381,3577
GBP*0,90741,2363
CHF1,06280,9470
AUD*1,62870,6888
JPY120,75107,62
SEK10,48389,3414
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,52
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,66
Gold in USD/Feinunze1.783,60
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-13,65%3.745,15
S&P 500-4,13%3.230,78
NIKKEI-5,68%23.656,62

S&P 500 in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

S&P 500 in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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