Frühindikatoren 01.07.2022

Publizierdatum: 1. Juli 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
30.77511.0293.78512.7842.8793.4552.07221.86025.911
-0,82%-1,33%-0,88%-1,69%-2,35%-1,69%-1,93%-0,62%-1,83%
  • EU einigt sich auf Einschränkungen bei ausländischen Firmenübernahmen
  • Moodys gibt Commerzbank schlechtere Bonitätsnote
  • Oberster Gerichtshof beschränkt Befugnisse der US-Regierung im Kampf gegen den Klimawandel
  • Schwärzestes Halbjahr für S&P 500 und Dow seit Jahrzehnten

Guten Morgen...Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück! Das ist der Titel eines bemerkenswerten Anti-Kriegsromans mit einer atmosphärischen Dichte, wie man sie sonst in dieser Literaturkategorie nur selten kennt. Vorwärts Aktien-Anleger, wir müssen zurück. Hilfe! In Europa drückte der Ruf des Versorgers Uniper nach staatlicher Hilfe und die Gaskrise auf die Stimmung. Die US-Indizes sind im ersten Halbjahr prozentual so stark abgestürzt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Für den Dow Jones ging es mit einem Minus von 15,3% in diesem Zeitraum seit 1962 nicht mehr so stark bergab. Beim Nasdaq, dessen Historie nicht so weit zurückreicht, ist es ein Rekord-Minus von 29,5%. Auch am Rentenmarkt spielen sich regelrechte Dramen ab. Der Bund Future ist im ersten Halbjahr von 171,37 auf aktuell 149,22 gefallen. Die US-Konsumausgaben stiegen in Mai mit 0,2% gerade einmal halb so stark wie erwartet. Die Rezessionsängste spiegelten sich auch in fallenden Rohstoffpreisen wider (Rohöl -4%). Vor diesem Hintergrund fielen die Aktien von Ölkonzernen. Daran änderte auch ein Urteil des Obersten US-Gerichts nichts. Der Supreme Court begrenzte die Befugnisse der Regierung, die CO2-Emissionsgrenzen von Kraftwerken zu senken. Die Entscheidung ist ein schwerer Rückschlag für den Kampf gegen den Klimawandel. Einige Experten meinten, damit sei das Ziel, die Erwärmung nicht über 1,5 Grad anwachsen zu lassen, kaum noch erreichbar. Forscher sagten, die Menschheit müsse sich auf tendenziell immer extremer werdende Wetterverhältnisse einstellen. Es handle es sich um einen hoch-nichtlinearen Prozess. Der Quartalsgewinn von Walgreens Boots (-7%) brach um 76% ein. Ein Grund hierfür war eine Rückstellung im Zusammenhang mit einem Vergleich im Streit mit dem US-Bundesstaat Florida. Dieser wirft der Drogeriekette vor, die dortige Opioid-Krise verschärt zu haben.



























Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,195%1,037%1,77%2,16%
GBP1,669%0,000%2,75%2,60%
USD2,285%3,619%2,97%2,99%
JPY-0,031%0,000%0,19%0,47%
CHF0,000%0,000%1,25%1,73%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland1,37%-0,18%0,64%
UK2,26%0,972%1,85%
USA2,96%1,512%2,92%
Japan0,22%0,07%-0,07%
Schweiz1,03%-0,135%0,05%
EURUSD
USD1,0457-
CAD1,35151,2923
GBP*0,86231,2125
CHF0,99960,9558
AUD*1,53260,6823
JPY141,10134,91
SEK10,742010,2692
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d148,78
Öl Sorte Brent in USD/Fass108,90
Gold in USD/Feinunze1.800,29
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-19,62%4298,41
S&P 500-13,67%4766,18
NIKKEI-16,53%28791,71

Dow Jones in USD mit langfristigen Trend (SD +-0,6)

Dow Jones in USD mit langfristigen Trend (SD +-0,6)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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