Frühindikatoren 01.08.2018

Publizierdatum: 1. August 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.4157.6722.81612.8063.4213.5252.23928.57522.739
+0,43%+0,55%+0,49%+0,06%+0,61%+0,38%+0,61%-0,03%+0,82%
  • Trump will offenbar 25-Prozent-Zoll statt 10 Prozent auf chinesische Importe
  • Iraner weisen Angebot Trumps zurück
  • Marktforscher: Huawei überholt Apple bei Smartphone-Absatz
  • Nachbörslich: Apple übertrifft Analysten-Erwartungen dank iPhone-Stärke

Guten Morgen...1,1680 USD...Wenn die Zahlen der Unternehmen sprechen könnten, würden sie uns zuflüstern: Vorsicht: Zu warm anziehen Gefahr. Die Wall Street hat seit Jahresbeginn bereits um über 8% auf Euro-Basis zugelegt. Nach US-Börsenschluss hat Apple (+3%) gute Gewinn- und Umsatzdaten veröffentlicht. Die Nachfrage nach besonders teuren iPhone-Modellen und sprudelnde Einnahmen aus App-Verkäufen und dem Musikdienst Apple Music haben den Gewinn um 40% (!) in die Höhe getrieben. Der Umsatz legte um 17% zu. Beide Kennzahlen lagen über den Markterwartungen. Sehr fein. In Europa und den USA scheinen Anleger so unempfindlich gegen den Handelsstreit geworden zu sein, wie Berufspendler gegen hupende Autos. Im Juli haben die Anleger an den Aktienbörsen trotz des schwelenden Handelsstreits ordentlich zugegriffen. Dax und EuroStoxx50 legten je rund vier Prozent zu. Mit dem Beginn eines Aktienrückkaufprogramms lockte der Chiphersteller Qualcomm (+3%) gestern die Anleger an. Pfizer (+3%) konnte bei den Anlegern mit seinem Zwischenbericht punkten. Twitter und Facebook erholten sich um bis zu 1,5% nach Verlusten von knapp 30% beziehungsweise 20% in den vergangenen fünf Handelstagen. Überflieger im Dax waren Lufthansa (+8%). Der Betriebsgewinn ging weniger stark zurück als befürchtet. Zudem bekräftigte der CEO seine Prognose, was Sorgen über die steigenden Kerosinkosten in den Hintergrund drängte. Die japanische Börse profitiert heute von den guten Apple-Zahlen und vom schwachen YEN. Die Aktien von Großunternehmen wie Sony oder Sharp profitierten zudem von guten Geschäftszahlen. Außerhalb Japans drücken heute neue Sorgen über den Handelsstreit zwischen den USA und China auf die Stimmung. Einem Insider zufolge will die US-Regierung Zölle von 25% auf chinesische Güter im Wert von USD 200 Mrd. vorschlagen. Bislang war von 10% die Rede.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,319%-0,178%0,32%0,93%
GBP0,798%1,050%1,38%1,59%
USD2,349%2,828%2,94%3,00%
JPY-0,032%0,123%0,12%0,30%
CHF-0,728%-0,515%-0,06%0,48%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,45%0,42%-0,59%
UK1,33%1,19%0,76%
USA2,97%2,41%2,68%
Japan0,11%0,05%-0,09%
Schweiz-0,01%-0,07%-0,72%
EURUSD
USD1,1676-
CAD1,52011,3019
GBP*0,89081,3103
CHF1,15930,9928
AUD*1,57490,7412
JPY130,74111,95
SEK10,27698,7997
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d161,58
Öl Sorte Brent in USD/Fass73,92
Gold in USD/Feinunze1.221,14
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E+0,60%3.503,96
S&P 500+8,21%2.673,61
NIKKEI+3,28%22.764,94

Apple in US-Dollar mit Durchschnitt (SD +-0,8)

Apple in US-Dollar mit Durchschnitt (SD +-0,8)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Namik.Ustamujic (Tel. +43-662-885511-2694) e-mail: namik.ustamujic@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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