Frühindikatoren 01.08.2022

Publizierdatum: 1. August 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.84512.3914.13013.4843.0283.7082.14220.14027.977
+0,97%+1,88%+1,42%+1,52%+2,18%+1,53%+1,10%-0,08%+0,63%
  • US-Indizes haben einen starken Juli hinter sich gebracht
  • Null-Covid-Strategie bremst die Erholung in China
  • Kashkari nimmt Fed in die Pflicht, die Inflation auf das Ziel von 2% zu verlangsamen
  • Alibaba: US-Börsenaufsicht setzt Aktie unter Druck

Guten Morgen... In der Regel haben die Sommermonate bei den Anlegern nicht den besten Ruf. Historisch betrachtet kam es hier immer wieder mal zu stagnierenden Notierungen, nachdem die Börsenkurse in den Winter- und Frühjahrsmonaten oft Sonderkonjunktur hatten. Doch in diesem Jahr weichen die Notierungen vom üblichen Kursmuster ab. Viele Indizes mussten im ersten Halbjahr drastische Verluste hinnehmen, ehe es im Juli zu der lang ersehnten Gegenbewegung kam. Den historisch eher schwachen Börsenmonat Juli hat der Dow Jones mit einem Aufschlag von 6,7 Prozent beendet, das ist für das US-Börsenbarometer der stärkste Juli seit zwölf Jahren. Trotz der kleinen Erholungsrallye steht seit dem Jahreswechsel ein Minus von 9,6% zu Buche. Der Shanghai Composite Index hat in diesem Jahr etwa 10,6% eingebüßt. Doch in China scheint die Leidenszeit noch nicht vorbei zu sein: Die Stimmung in der chinesischen Industrie hat sich im Juli unerwartet verschlechtert. Der offizielle Einkaufsmanager-Index fiel von 50,2 im Vormonat auf nur noch 49 Punkte, wie das ansässige Statistikamt mitteilte. Ein solcher Wert unter der 50er-Marke auf dem wichtigen Konjunkturbarometer deutet auf einen Rückgang der industriellen Aktivität in China hin. Experten hatten ähnlich wie im Vormonat einen Wert von knapp über 50 Punkten erwartet. Chinas Null-Covid-Strategie schlägt der Wirtschaft nach wie vor auf den Magen. Im zweiten Quartal wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 0,4 Prozent. Das war der schwächste Wert seit Beginn der Pandemie. Eigentlich wollte die Regierung in diesem Jahr ein Wachstum von 5,5 Prozent erreichen. Viele Experten rechnen wegen den Covid-Restriktionen und der Immobilienkrise in China nur noch mit einem Zuwachs um rund vier Prozent. Schwache Konjunkturdaten wecken jedoch auch Hoffnungen auf Wirtschaftsstimuli.





Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR0,232%0,921%1,33%1,64%
GBP1,936%0,000%2,43%2,31%
USD2,788%3,707%2,68%2,71%
JPY-0,012%0,000%0,14%0,36%
CHF0,000%0,000%0,88%1,29%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,83%-0,18%0,28%
UK1,87%0,972%1,72%
USA2,67%1,512%2,90%
Japan0,19%0,07%-0,08%
Schweiz0,51%-0,135%-0,02%
EURUSD
USD1,0223-
CAD1,30861,2802
GBP*0,83891,2183
CHF0,97190,9507
AUD*1,46230,6990
JPY135,46132,50
SEK10,385810,1551
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d157,64
Öl Sorte Brent in USD/Fass103,24
Gold in USD/Feinunze1.758,33
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-13,74%4298,41
S&P 500-3,64%4766,18
NIKKEI-6,12%28791,71

Procter & Gamble: Inflation macht sich negativ bemerkbar

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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