Frühindikatoren 01.09.2017

Publizierdatum: 1. September 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
21.9486.4292.47212.0563.2333.4212.16028.00519.652
+0,25%+0,95%+0,57%+0,44%+0,98%+0,52%+0,88%+0,12%+0,03%
  • Brexit-Verhandlungsrunde endet ohne konkrete Ergebnisse
  • Thyssenkrupp will im schwächelnden Anlagenbau zusätzlich bis zu 1.500 Jobs streichen
  • US-Richter weist Klage gegen VW wegen Diesel-Manipulationen ab
  • Mexiko will bei NAFTA-Austritt der USA mit Kanada weitermachen

Guten Morgen... USD 1,1892... Nachdem bereits am Mittwoch das US-BIP-Wachstum im August stärker ausgefallen war als erwartet, wandten sich die Investoren zunehmend den ökonomischen Fundamentaldaten zu und stellten die Sorgen wegen der geopolitischen Spannungen hinten an. Die Konsumausgaben erhöhten sich im Juli um 0,3% zum Vormonat, wie das Handelsministerium mitteilte. Die Zahlen gelten als gutes Omen, dass die Verbraucher weiterhin die Konjunktur befeuern. Doch die für Aufschwungzeiten ungewöhnlich niedrige Inflation von 1,4% im Juli bereitet der FED zunehmend Sorge. Der starke Kursanstieg des Euro gegenüber dem Dollar treibt den EZB-Währungshütern ebenfalls die Sorgenfalten auf die Stirn. Preissteigerungsraten in Frankreich und Italien sowie der Eurozone lagen leicht über den Vormonatswerten, aber im Rahmen der Erwartungen. Ein starker Euro könnte daher, trotz einer wieder anziehenden Inflation, einen schnellen Ausstieg der EZB aus ihrer lockeren Geldpolitik verhindern. In unterschiedliche Richtungen ging es ebenfalls für die Aktien des Elektronikhändlers Ceconomy und des Lebensmittelhändlers Metro - beide Unternehmen sind aus der Aufspaltung des Handelskonzerns Metro hervorgegangen. Ceconomy konnte im dritten Quartal dank eines guten Online-Geschäfts den Umsatz steigern und den operativen Verlust eindämmen. Die Aktien stiegen in folge um 3,2%. Metro-Aktien gaben dagegen um 2,1% nach. Zwar hatte auch der Lebensmittelhändler seinen Quartalsumsatz gesteigert, die Papiere litten jedoch unter dem Kursverfall des Konkurrenten Carrefour. Der größte französische Einzelhändler Carrefour hatte überraschend angekündigt, dass der operative Gewinn im gesamten Geschäftsjahr ähnlich stark zurückgehen wird wie im ersten Halbjahr mit einem Minus von 12%. Die Aktien verloren im Handelsverlauf 13,1% und verzeichneten damit den größten Kurssturz seit 1997.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,161%0,14%0,77%
GBP0,277%0,594%0,77%1,12%
USD1,318%1,713%1,73%2,06%
JPY-0,028%0,111%0,05%0,21%
CHF-0,726%-0,506%-0,27%0,19%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,36%0,21%-0,70%
UK1,03%1,24%0,17%
USA2,13%2,44%1,33%
Japan0,00%0,05%-0,16%
Schweiz-0,13%-0,19%-0,83%
EURUSD
USD1,1890-
CAD1,48341,2471
GBP*0,92061,2914
CHF1,14190,9602
AUD*1,49830,7936
JPY130,91110,07
SEK9,46047,9546
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d165,08
Öl Sorte Brent in USD/Fass52,71
Gold in USD/Feinunze1.319,42
IndexYTD in EUR31.12.2016
STOXX50E3,97%3.290,52
S&P 500-2,83%2.249,26
NIKKEI-3,29%19.114,37

Carrefour SA

Carrefour SA

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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