Frühindikatoren 02.03.2018

Publizierdatum: 2. März 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.6097.1812.67812.1913.4493.3992.07930.59221.182
-1,68%-1,27%-1,33%-1,97%-0,79%-1,16%-0,76%-1,46%-2,50%
  • Welthandel: Trump kündigt Strafzölle auf Stahl und Aluminium an - Wall Street nervös
  • Nervosität - US-Strafzölle - BDI-Präsident: Trump riskiert weltweite Konflikte
  • EU auch nervös: EU kündigt Vergeltungsmassnahmen gegen Trumps Strafzölle an
  • Dudley ist nervös - FED-Mitglied Dudley hält vier Zinsschritte 2018 für möglich

Guten Morgen...1,2270 USD... Dear Mr. President. What do you feel when you see all the homeless on the street? Who do you pray for at night before you go to sleep? What do you feel when you look in the mirror? Are you proud? Zitiert aus dem Song ''Dear Mr. President''. Nach der Ankündigung von Strafzöllen auf Importe von Stahl und Aluminium durch Trump wächst die Sorge vor einem Handelskrieg. Besonders für ärmere Länder könnte dies für die dortigen Menschen folgenschwer sein. Die Zölle für Stahl sollen bei gleich 25% und für Aluminium bei 10% liegen. Die EU kündigte eine ''entschlossene'' Reaktion an, Kanada nannte Strafzölle ''inakzeptabel''. Die Wall Street ging auf Talfahrt. Wenigstens waren US-Stahl und Aluminiumwerte gefragt, während Trump die restlichen Anleger im Regen stehen ließ (US Steel +5,7%, AK Steel +9,5%). Mit einer typisch juristischen Formulierung, Powell ist ja auch gelernter Jurist, des neuen US-Notenbankchef Powell wusste der Markt nicht viel anzufangen: Er sehe keine deutlichen Anzeichen für einen starken Anstieg der Löhne oder eine Überhitzung der Konjunktur (einerseits). Allerdings wolle die FED die geldpolitischen Zügel auch nicht zu langsam anziehen, weil sie mit anschließenden raschen Zinserhöhungen den Aufschwung gefährden könnte (andererseits). Vor diesem Hintergrund stieg der Renditeabstand zwischen den deutschen zweijährigen Bundesanleihen und ihren höher verzinsten US-Pendants zeitweise auf den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren! Rätsel, Rätsel: Warum der US-Dollar dennoch nicht deutlich höher notiert, ist für viele Devisenhändler ein Rätsel. Beim Nivea-Hersteller Beiersdorf (-4,5%) ist das Netto-Quartalsergebnis hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der weltgrößte Bierbrauer Anheuser-Busch (+2,2%, gutes Produkt) hat mit seiner Quartalsbilanz die bereits hohen Markterwartungen übertroffen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,327%-0,191%0,43%1,05%
GBP0,579%0,905%1,35%1,57%
USD2,025%2,508%2,65%2,79%
JPY-0,059%0,106%0,10%0,26%
CHF-0,745%-0,531%-0,01%0,48%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,64%0,42%-0,55%
UK1,46%1,19%0,77%
USA2,82%2,41%2,23%
Japan0,07%0,05%-0,15%
Schweiz0,08%-0,07%-0,89%
EURUSD
USD1,2269-
CAD1,57491,2832
GBP*0,89011,3780
CHF1,15290,9394
AUD*1,58130,7757
JPY129,84105,82
SEK10,11738,2422
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,70
Öl Sorte Brent in USD/Fass63,86
Gold in USD/Feinunze1.317,41
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-3,00%3.503,96
S&P 500-2,06%2.673,61
NIKKEI-3,13%22.764,94

Zinsunterschied 2Y Bund Staatsanleihe und 2Y US-Staatsanleihe

Zinsunterschied 2Y Bund Staatsanleihe und 2Y US-Staatsanleihe

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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