Frühindikatoren 02.03.2022

Publizierdatum: 2. März 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
33.29513.5324.30613.9053.1493.7662.09422.44226.401
-1,76%-1,59%-1,55%-3,85%-7,08%-4,04%-1,51%-1,40%-1,65%
  • Russland warnt - Wirtschaftskrieg kann zu echtem Krieg führen
  • Schweizer Notenbank weiterhin zu Devisenmarktinterventionen bereit
  • Biden - Antivirales Pfizer-Medikament bei Positiv-Test in Apotheken kostenfrei
  • Yellen - G7 zu weiterem Druck auf Russland bereit

Guten Morgen...Verzweiflung und Weltschmerz, Baudelaire hat in ''Die Blumen des Bösen'' bei seinem Erscheinen in Frankreich einen Skandal verursacht, mehrfach verboten und verbrannt, ist dieser Gedichtzyklus zu einem zentralen Text der Moderne geworden. Grundthema ist die Biopsie des Abgrunds. Viel treffender können Autoren im Hier und Jetzt die Lage in der Ukraine nicht beschreiben. Die wachsenden Sorgen der Anleger über die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland setzen die Märkte erneut unter Druck. Die G7-Länder sind nach Worten von US-Finanzministerin Yellen zu weiterem finanziellen Druck auf Russland bereit. Auch ohne Sanktionen der US-Regierung meiden US-Energiehändler russische Öl-Importe. Rohöl geht durch die Decke und legte um bis zu 12,8% zu. Die Lage in der Ukraine könnte einer Vertreterin der US-Notenbank zufolge die Inflation weiter hochtreiben und das Wachstum beeinträchtigen. Das Thema gehört nicht in die Gute Nacht Mail Box. Bei Palladium bereitete die Sperrung der westlichen Lufträume für russische Maschinen Probleme. Das für Autokatalysatoren benötigte Metall verteuerte sich um knapp 10%. Russland ist der mit Abstand größte Palladium-Exporteur. Russland will keine Kuponzahlungen an ausländische Inhaber seiner Staatsanleihen mehr leisten. Das trug nicht zur Beruhigung bei. Russland kündigt zudem Kapitalkontrollen für ausländisches Bargeld an. Die Ausfuhr von Fremdwährungen mit einem Wert von mehr als umgerechnet 10.000 Dollar wird untersagt. Apple setzt wie viele andere Firmen auch den Verkauf aller Produkte in Russland aus. BMW kündigt einen Export-Stopp nach Russland an und will dort auch die Fertigung einstellen. Die OMV will seine Beteiligung an der Nord Stream 2 Pipeline überprüfen. Nach dem Aus für die Ostsee-Pipeline steht die schweizerische Eigentümergesellschaft Insidern zufolge vor der Pleite.













Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,534%-0,363%0,33%0,65%
GBP0,866%0,000%1,56%1,41%
USD0,511%1,177%1,62%1,78%
JPY-0,011%0,000%0,06%0,20%
CHF0,000%0,000%0,04%0,39%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland-0,09%-0,18%-0,74%
UK1,11%0,972%0,80%
USA1,73%1,512%1,33%
Japan0,14%0,07%-0,05%
Schweiz0,08%-0,135%-0,54%
EURUSD
USD1,1115-
CAD1,41341,2716
GBP*0,83501,3309
CHF1,02150,9186
AUD*1,52900,7270
JPY127,93115,07
SEK10,72249,6439
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,30
Öl Sorte Brent in USD/Fass109,45
Gold in USD/Feinunze1.935,75
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-12,39%4298,41
S&P 500-7,60%4766,18
NIKKEI-6,20%28791,71

Rohöl Sorte Brent in USD je Fass mit Trend (SD +-1)

Rohöl Sorte Brent in USD je Fass mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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