Frühindikatoren 02.07.2020

Publizierdatum: 2. Juli 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.73510.1553.11612.2612.2543.2281.74324.78822.189
-0,30%+0,95%+0,50%-0,41%+0,33%-0,17%-0,18%+1,48%+0,30%
  • Viruskrise schwächt US-Autoabsatz - Dienstwagen nicht gefragt
  • Protokolle - Fed hat Für und Wider einer Kontrolle der Zinskurve besprochen
  • Infektionszahlen in den USA legen in Rekordtempo zu
  • Deutliche Mehrheit für Putins Reformen - Machterhalt bis 2036 möglich

Guten Morgen... Zuversicht, dass wir bald einen wirksamen Corona-Impfstoff zur Verfügung haben, ist an den Börsen ein nachwachsender Rohstoff. Pfizer und BioNTech gaben aus ersten klinischen Daten vielversprechende vorläufige Ergebnisse aus den USA für den am weitesten fortgeschrittenen ihrer vier klinischen Impfstoffkandidaten bekannt. Die Infektionszahlen in den USA legen weiter im Rekordtempo zu. Es gab gestern fast 50.000 Neuinfektionen - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Das Virus grassiert jetzt vor allem in Kalifornien, Texas, Florida und Arizona. Einige Bundesstaaten nehmen daher Lockerungen wieder zurück. Der Immunologe Fauci warnte vor einer Zuspitzung der Pandemie. Falls der Anstieg in den betroffenen Staaten nicht unter Kontrolle gebracht werden könne, seien landesweit bald bis zu 100.000 Neuinfektionen pro Tag vorstellbar. Trotz alledem, der S&P 500 Index legt weiter zu. Laut der privaten Arbeitsagentur ADP zufolge blieb die Zahl der neu geschaffenen Stellen in den USA im Juni mit knapp 2,4 Millionen hinter der erhofften Marke von drei Millionen zurück. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland fiel dagegen geringer aus als befürchtet. Die Corona-Krise hat GM in seiner Heimat einen Absatzrückgang von mehr als einem Drittel eingebrockt. Während Privatkunden inzwischen sogar überraschend schnell wieder neue Autos kaufen wollen, seien Fahrzeuge für Mietwagenfirmen sowie Dienstwagen kaum loszuschlagen. Die US-Notenbank diskutiert auch über eine Kontrolle der Zinskurve, wie dies beispielsweise auch in Japan und Australien praktiziert wird. Bei der Kontrolle der Zinskurve - im Fachjargon Yield Curve Control - geht es darum, neben kurzfristigen auch längerfristige Zinsen zu steuern. Für das gerade zu Ende gegangene zweite Quartal erwartet die Fed den stärksten Konjunktureinbruch der Nachkriegsgeschichte.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,417%-0,233%-0,33%-0,14%
GBP0,151%0,427%0,25%0,39%
USD0,299%0,533%0,33%0,63%
JPY-0,047%0,111%-0,04%0,06%
CHF-0,677%-0,471%-0,51%-0,27%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,39%-0,19%-0,66%
UK0,22%0,83%-0,06%
USA0,67%1,91%0,16%
Japan0,04%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,40%-0,47%-0,64%
EURUSD
USD1,1262-
CAD1,53261,3608
GBP*0,90161,2489
CHF1,06520,9457
AUD*1,62730,6921
JPY121,00107,43
SEK10,47109,2945
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,29
Öl Sorte Brent in USD/Fass42,06
Gold in USD/Feinunze1.765,91
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-13,81%3.745,15
S&P 500-4,00%3.230,78
NIKKEI-5,56%23.656,62

Pfizer in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Pfizer in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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