Frühindikatoren 02.08.2019

Publizierdatum: 2. August 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.5838.1112.95412.2532.9613.4902.18126.93021.017
-1,05%-0,79%-0,90%+0,53%-0,8%+0,67%-0,03%-2,31%-2,43%
  • Disillusions glow - Trump verhängt neue Strafzölle gegen China
  • Japan will Handelsgespräche mit USA beschleunigen
  • Amazon will Kosten von französischer Digitalsteuer abwälzen
  • Handelsblatt - US-Sanktionsdrohungen gefährden Nord Stream 2

Guten Morgen...1,1080 USD...Es tut mir leid Sie heute Morgen derart unsanft wecken zu müssen. Präsident Trump hat wieder einen Tweet abgesetzt. Der hat es in sich. Die USA werden auch auf bisher davon verschonte chinesische Importe im Wert von rund 300 Milliarden Dollar von September an mit einem neuen Strafzoll von zehn Prozent belegen. Es wäre die größte Strafzollaktion seit 1929. Die Zölle könnten schrittweise erhöht werden und auch 25 Prozent übersteigen, so Trump. Die letzte Runde hat begonnen. In einer Reihe von Tweets ging Trump Xi auch persönlich an. Er warf ihm vor, zu wenig gegen chinesische Exporte des Opioids Fentanyl in die USA getan zu haben. In den USA ist die Zahl der Todesfälle durch Überdosen des Schmerzmittels stark gestiegen. Die Handelsgespräche gingen weiter, erklärte Trump zugleich. Die US-Anleger haben sich so cool verhalten als sie wären auf einer Bacardi Party am Venice Beach. Die Nasdaq verliert 0,79%. Eine Allerweltsbewegung. Was ist das schon. In Asien reagieren die Aktienanleger dagegen ziemlich nervös. Hong Kong (-2,4%), Tokio (-2,6%) down. Auch am Rohstoffmarkt waren die Kursausschläge spürbar. Öl steht unter Druck, Gold legt zu. Klar. Für die Anlage in deutsche Staatsanleihen für 10 Jahre wird man jetzt schon mit einem neuen Rekordwert von minus 0,46% p.a. zur Kasse gebeten. Die Anleger haben Herzrasen. Angst. Sonst würden sie nicht knapp 5% für 10 Jahre für höchste Sicherheit bezahlen. Die Bilanzsaison läuft einstweilen gut. Bislang haben etwa drei Viertel aller Unternehmen die Gewinnerwartungen übertroffen - so auch Verizon und Kellogg (+9%). Sehr fein. Dank angehobener Geschäftsziele waren auch Zalando (+13,3%) an der Börse in Mode. Angesichts eines enttäuschenden Quartalsergebnisses äußerte sich Siemens (-4%) vorsichtiger zu den Aussichten für das Gesamtjahr. Der Auftragseingang ist allerdings gut.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,377%-0,300%-0,36%-0,02%
GBP0,770%0,847%0,66%0,81%
USD2,287%2,239%1,62%1,79%
JPY-0,083%0,061%-0,13%-0,02%
CHF-0,770%-0,633%-0,74%-0,38%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,46%0,25%-0,79%
UK0,59%1,27%0,45%
USA1,89%2,69%1,74%
Japan-0,17%0,00%-0,21%
Schweiz-0,75%-0,17%-0,98%
EURUSD
USD1,1078-
CAD1,46461,3219
GBP*0,91511,2105
CHF1,09580,9889
AUD*1,62590,6811
JPY118,65107,10
SEK10,70009,6573
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,44
Öl Sorte Brent in USD/Fass61,92
Gold in USD/Feinunze1.433,01
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+16,28%3.001,42
S&P 500+22,00%2.506,85
NIKKEI+11,26%20.014,77

Siemens

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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