Frühindikatoren 02.08.2022

Publizierdatum: 2. August 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.79812.3694.11913.4803.0163.7072.13819.63527.624
-0,14%-0,18%-0,28%-0,03%-0,4%-0,04%-0,17%-2,63%-1,32%
  • US-Aktienmarkt tritt auf der Stelle - Asiatische Märkte unter Druck
  • China hält vor möglichem Pelosi-Besuch provokative Militärübung ab
  • Drohnen-Schlag: USA töten Al-Qaida-Chef Ayman al-Sawahiri
  • Boeing: Dreamliner-Auslieferungen sollen bald wieder aufgenommen werden

Guten Morgen... Ziemlich beste Freunde: China hat die USA erneut verbal attackiert. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking sagte gestern, das Militär der Volksrepublik werde nicht einfach tatenlos zuschauen, sollte die US-Politikerin Nancy Pelosi tatsächlich in Taiwan eintreffen. Ein Besuch würde ungeheuerliche politische Auswirkungen haben. Welche Konsequenzen konkret zu erwarten seien, führte der Sprecher jedoch nicht aus. Die hohe Inflation sowie die steigenden Heizkosten werfen ihre Schatten voraus: Die deutschen Einzelhändler haben ein außergewöhnlich schwieriges erstes Halbjahr mit dem stärksten Umsatzeinbruch seit 28 Jahren beendet. Ihre Einnahmen fielen im Juni inflationsbereinigt (real) um 8,8 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor. Das ist der größte Rückgang zum Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe 1994. Nominal - also nicht preisbereinigt - nahm der Umsatz dagegen nur um 0,8 Prozent ab. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider, die das Konsumklima spürbar beeinträchtigen, erklärten die Statistiker. Auch die Gasumlage - die für viele Deutsche spätestens im Herbst einen neuerlichen Preisschub bedeutet - dürfte viele Konsumwünsche in diesem Jahr beschneiden. Wirtschaftsminister Habeck bezifferte die Mehrkosten auf mehrere Hundert Euro pro Haushalt, die auf die Verbraucher durch die Umlage zukommen und dann nicht für das Shoppen zur Verfügung stehen würden. Hingegen bleibt die US-Industrie weiter in der Wachstumsspur. Der Einkaufsmanagerindex für den Industriesektor gab im Juli um 0,2 Zähler auf 52,8 Punkte nach, wie aus der am Montag veröffentlichten Firmenumfrage des Institute for Supply Management hervorgeht. Die ISM-Daten fielen damit zwar auf den niedrigsten Wert seit Juni 2020, liegen aber noch deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR0,246%0,942%1,32%1,62%
GBP1,958%0,000%2,47%2,27%
USD2,802%3,742%2,60%2,57%
JPY-0,014%0,000%0,10%0,31%
CHF0,000%0,000%0,88%1,29%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,78%-0,18%0,25%
UK1,80%0,972%1,71%
USA2,55%1,512%2,84%
Japan0,17%0,07%-0,08%
Schweiz0,51%-0,135%-0,02%
EURUSD
USD1,0272-
CAD1,32131,2863
GBP*0,83831,2252
CHF0,97560,9496
AUD*1,47630,6958
JPY134,11130,55
SEK10,401510,1229
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d158,42
Öl Sorte Brent in USD/Fass99,28
Gold in USD/Feinunze1.773,06
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-13,76%4298,41
S&P 500-4,36%4766,18
NIKKEI-6,37%28791,71

Boeing mit Rückenwind

Boeing mit Rückenwind

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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