Frühindikatoren 02.09.2019

Publizierdatum: 2. September 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.4037.9632.92611.9392.9113.4272.07025.60320.634
+0,16%-0,13%+0,06%+0,85%+0,84%+0,45%+0,33%-0,47%-0,34%
  • Eskalation im Handelsstreit: Strafzölle treten in Kraft
  • Trump: Wir können China nicht mehr erlauben, uns abzuzocken
  • Japan und Hong Kong etwas schwächer, China legt leicht zu
  • Deutsche Bank: 200 Zweigstellen auf dem Prüfstand

Guten Morgen...1,0991...Das Wetter im August war ähnlich durchwachsen wie die Performance an den Aktienmärkten. Trotz des sich verschärfenden Handelsstreits konnten die amerikanischen wie auch die chinesischen Börsen ihre Vormonatsstände einigermaßen verteidigen. Im Zusammenhang mit den Strafzöllen lässt sich die Vorgehensweise von Trump - etwas lapidar - folgendermaßen zusammenfassen: Twittern, hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter-twittern. Zuletzt auf Twitter: Es gibt keinen Grund, alles aus China zu kaufen bzw. Amerika dürfe nicht mehr Diener Chinas sein. Zwischenzeitlich war das Monatsergebnis tiefrot eingefärbt, doch Ende August kam nochmal etwas Bewegung in den stockenden Handelsstreit. Ein Termin beim Paartherapeuten scheint allmählich unausweichlich. Dennoch wird auch Trump gewisse Zugeständnisse machen müssen, wenn er nächstes Jahr seine Krone bzw. den Job als US-Präsident behalten möchte. Hierfür wäre ein Konjunktureinbruch nicht förderlich. Den Amerikanern gefällt zwar eine harte Haltung gegenüber dem Ausland, allerdings scheint ihnen eine florierende Wirtschaft wichtiger zu sein. In der Vergangenheit konnte sich kein Präsident im Amt halten, wenn die Wahlen mit einer Rezession zusammenfielen. Allzu sehr sollte Trump die Chinesen also nicht reizen: Unter Umständen drehen diese sonst den Spieß um und sorgen für maue Börsenstimmung im nächsten Jahr. Trump wäre die Krone los und China würde vermutlich einer sorglosen Zukunft entgegensehen. Der Volatilitätsindex auch bekannt als Angstbarometer erreichte im August ein Niveau, das er zuletzt im Januar erklimmen konnte - anschließend erfolgte eine regelrechte Börsenrally. Etwas höher fielen die Kursverluste auf Monatssicht in Japan und Hong Kong aus. Der Nikkei büßte in besagtem Zeitraum 3,8% ein, während der Hang Seng Index - sozusagen unter Protest - um 7,4% rückläufig war.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,433%-0,383%-0,55%-0,30%
GBP0,759%0,836%0,60%0,62%
USD2,138%1,974%1,30%1,37%
JPY-0,092%0,036%-0,19%-0,10%
CHF-0,855%-0,759%-0,88%-0,63%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,71%0,25%-0,90%
UK0,48%1,27%0,40%
USA1,50%2,69%1,51%
Japan-0,26%0,00%-0,30%
Schweiz-1,01%-0,17%-1,10%
EURUSD
USD1,0989-
CAD1,46341,3315
GBP*0,90371,2159
CHF1,08830,9902
AUD*1,63380,6726
JPY116,65106,15
SEK10,79509,8210
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d179,10
Öl Sorte Brent in USD/Fass59,01
Gold in USD/Feinunze1.525,59
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+14,18%3.001,42
S&P 500+21,82%2.506,85
NIKKEI+11,10%20.014,77

Dow Jones schlägt sich trotz Handelsstreit wacker

Dow Jones schlägt sich trotz Handelsstreit wacker

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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