Frühindikatoren 02.10.2018

Publizierdatum: 2. Oktober 2018

Downloads

TypDokumentDatei-Größe
Fruehkommentar_file.pdf138 KB
Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.6518.0372.92512.3393.3653.4142.17027.35424.369
+0,73%-0,11%+0,36%+0,75%+0,63%+0,44%-0,20%-1,56%+0,51%
  • Griechenland will mit neuem Haushalt Rentenkürzungen vermeiden
  • Nobelpreise 2018: Medizin-Nobelpreis für Durchbruch in der Krebstherapie
  • Börsen und Ölpreise steigen weiter - Brent erreicht neues Vierjahreshoch
  • Trump: Zu früh für Handelsgespräche mit China

Guten Morgen...1,1560 USD...Die Börsen-Götter sind erfreut, der Durchbruch im kanadisch-amerikanischen Handelsstreit hat sogar an Europas Börsen zu hohen Gewinnen beigetragen. Wenn das die Definition für ein Börsen-Aufputschmittel ist, dann möge man die Ration verdoppeln. Hoffnungen, dass es nun zu einem breiten Handelskompromiss vor allem auch mit China kommt, erhielten aber einen Dämpfer. Unreif: Für neue Handelsgespräche mit China ist die Zeit nach Ansicht von Trump noch nicht reif. Die Talfahrt an den Anleihenmärkten in Europas Peripherie hat sich teilweise fortgesetzt. Am Rohstoffmarkt zogen die Preise für Öl weiter an. Offenbar will oder kann Saudi-Arabien nicht - so wie von Trump gefordert - für die bald ausfallenden Lieferungen aus dem Iran in die Bresche springen. Am 4. November treten US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft. Tesla (+17,4%) befinden sich auf der Überholspur, weil Musk in dem Streit über irreführende Twitter-Nachrichten dank eines außergerichtlichen Vergleichs mit der US-Börsenaufsicht einer drohenden Abberufung als Firmenchef entgangen ist. Zudem hat Tesla im dritten Quartal 53.000 Model-3-Wagen produzierte - so viel wie versprochen. Gefragt waren trotz einer Gewinnwarnung auch GE (+7%). Der bei Anlegern nicht sonderlich beliebte Chef Flannery tritt ab und übergibt die Führung an Culp, der sich beim Umbau des US-Industriekonzerns Danaher einen Namen gemacht hatte. Gegen den festen Trend standen Intel (-1,8%) wegen einer Abstufung durch Barclays unter Druck. Die Briten gehen davon aus, dass auf Intel hohe Kosten zukommen dürften, wenn die Firma ihren Marktanteil halten wolle. Top-Favorit im Dax und EuroStoxx50 waren Fresenius (+8,5%). Im Rechtsstreit um die geplatzte Übernahme des US-Generikaherstellers Akron (-59%) gab ein US-Richter Fresenius recht. Der Konzern habe den USD 4,75 Mrd. schweren Zukauf zurecht absagen dürfen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,317%-0,158%0,39%0,98%
GBP0,799%1,068%1,45%1,66%
USD2,398%2,926%3,04%3,09%
JPY-0,053%0,138%0,13%0,33%
CHF-0,732%-0,520%-0,02%0,53%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,48%0,42%-0,57%
UK1,58%1,19%0,82%
USA3,08%2,41%2,83%
Japan0,13%0,05%-0,11%
Schweiz0,04%-0,07%-0,67%
EURUSD
USD1,1558-
CAD1,48031,2806
GBP*0,88731,3024
CHF1,13820,9846
AUD*1,60120,7217
JPY131,71113,95
SEK10,35858,9613
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d158,77
Öl Sorte Brent in USD/Fass85,00
Gold in USD/Feinunze1.191,84
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-2,57%3.503,96
S&P 500+13,55%2.673,61
NIKKEI+9,87%22.764,94

Fresenius mit Durchschnitt (SD +-0,8)

Fresenius mit Durchschnitt (SD +-0,8)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

Hinweis:
Diese Information ist eine Marketingmitteilung, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthalten weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Diese Marketingmitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich bei Anlageberatungen kann die Schoellerbank die persönlichen Verhältnisse des Kunden (Anlageziele, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse) berücksichtigen, sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchführen.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

Haftungsbeschränkung:
Alle Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank ist zu einer Aktualisierung dieser Informationen nicht verpflichtet.
Die Haftung der Schoellerbank für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Informationen wird ausgeschlossen.
VOILA_REP_ID=C1257E77:00296CBA