Frühindikatoren 02.10.2019

Publizierdatum: 2. Oktober 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.5737.9092.94012.2642.9933.5182.11326.02321.792
-1,28%-1,13%-1,23%-1,32%-0,59%-1,43%-0,66%-0,26%-0,43%
  • Schwache US-Daten sorgen für Kursabschläge rund um den Globus
  • Dow Jones verliert im Handelsverlauf mehr als 470 Punkte
  • Johnson & Johnson wendet Schmerzmittelprozess mit Millionenvergleich ab
  • VW mit Absatzeinbruch in den USA - BMW und Daimler legen hingegen zu

Guten Morgen...1,0932... Mit Absichten allein kann man nicht berühmt werden. Manchmal ist das so eine Sache mit Vorankündigungen: Wenn nun Boris Johnson unterbreitet, dass er in Kürze ein sehr gutes Angebot in Bezug auf das Brexit-Abkommen vorlegen möchte, stimmt einen das irgendwie nachdenklich. Wenn es sich tatsächlich um ein gutes Angebot handeln sollte, dann müsste es doch die EU auch ohne Vorankündigung erkennen können. Johnson besteht nach wie vor darauf, dass die Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen Nordirland und Irland gestrichen wird. Eine Backstop-Alternative muss her, ansonsten kann Großbritannien keine eigene Handelspolitik machen. Notfalls ist der Premier auch zu einem EU-Austritt ohne Abkommen bereit. Für die gestrigen Handelsverluste ist allerdings die USA verantwortlich. Der US-Einkaufsmanagerindex für die Industrie hat sich für den Monat September von dem überraschend deutlichen Rückgang im Vormonat nicht erholt. Ganz im Gegenteil: Die Stimmung in der US-Industrie hat im September die Talfahrt der vergangenen Monate fortgesetzt und ist auf den tiefsten Stand seit Juni 2009 gefallen. Schwache US-Daten sind eigentlich positiv zu werten, da sie die US-Notenbank in Zugzwang bringen. Resultierende Zinssenkungsphantasien sollten den Märkten Flügel verleihen. Die Rezessionsängste überwogen jedoch und ließen den Dow Jones auf ein Vierwochen-Tief absacken. In Zeiten von Twitter hat Trump den richtigen Umgang mit dem Telefon verlernt, so hat es zumindest den Eindruck, wenn man sich die Nachrichtenlage rund um die Gesprächsaufzeichnungen ansieht. Sollte es tatsächlich zu einer Amtsenthebung kommen, müsste sich der amtierende US-Präsident vermutlich auf Jobsuche begeben. An den Börsen würde das Rätselraten um einen Nachfolger entbrennen, was tendenziell mit Unsicherheit behaftet ist und mit sinkenden Kursen einhergehen dürfte.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,428%-0,330%-0,41%-0,14%
GBP0,760%0,911%0,60%0,63%
USD2,089%2,036%1,44%1,52%
JPY-0,099%0,033%-0,16%-0,02%
CHF-0,773%-0,610%-0,69%-0,42%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,54%0,25%-0,75%
UK0,51%1,27%0,34%
USA1,65%2,69%1,55%
Japan-0,17%0,00%-0,30%
Schweiz-0,74%-0,17%-0,88%
EURUSD
USD1,0936-
CAD1,44451,3209
GBP*0,89061,2277
CHF1,08620,9933
AUD*1,62880,6712
JPY117,88107,78
SEK10,78289,8601
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,20
Öl Sorte Brent in USD/Fass59,37
Gold in USD/Feinunze1.478,24
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+17,21%3.001,42
S&P 500+22,99%2.506,85
NIKKEI+16,11%20.014,77

Volkswagen patzt in den USA

Volkswagen patzt in den USA

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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