Frühindikatoren 02.11.2018

Publizierdatum: 2. November 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.3817.4342.74011.4693.1613.2042.06026.38922.244
+1,06%+1,75%+1,06%+0,18%+2,40%+0,21%-0,17%+3,83%+2,56%
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Guten Morgen...1,1420 USD...Karen Duve führt in ihrem Roman von dostojewskihafter Tiefe ''Macht'' ihre poetische Darstellung der Hoffnungslosigkeit auf neue Gipfel. Durch das Buch zieht sich ein verlässliches Untergangsbewusstsein. Im feinen Spiel der heilvollen Ahnung auf eine Jahresendrallye haben die anhaltende Hoffnung auf einen Handelsdeal zwischen den USA und China und gute Firmenszahlen die Börsen weiter beflügelt. Die mit dostojewskihafter Tiefe durchgeführte Analyse der derzeitigen Berichtssaison zeigt, dass die Unternehmen im Schnitt die ohnehin schon hohen Erwartungen noch übertreffen. Besonders hohe Kursgewinne verzeichnen die Börsen in Asien. Der fusionierte Chemiekonzern DowDupont (+8%) kündigte zusätzlich zu den guten Zahlen einen Aktienrückkauf über gleich drei Milliarden Dollar an und setzte sein Sparziel hoch. Der Chiphersteller NXP (+12%) konnte ebenfalls überzeugen. Der CEO hatte höhere Erlöse für das dritte Jahresviertel ausgewiesen als erwartet und selbst die optimistischsten Prognosen der Analysten getoppt. Allerdings hatte NXP gleichzeitig über ein gedämpftes Auftragswachstum insbesondere aus der Autoindustrie berichtet, deren größter Chipzulieferer das Unternehmen ist. Noch besser waren die Kurssteigerungen von Teva (+16%) und Newfield Exploration (+16%, Encana (-13%) will das Ölförderunternehmen übernehmen). Der krisengeschüttelte israelische Arzneimittelprofi Teva hatte einen unerwartet hohen Gewinn erwirtschaftet und zudem auch noch seine Ertragsprognose für dieses Jahr angehoben. Der schwache US-Einkaufsmanagerindex (ISM) wurde von den Anlegern bestenfalls als Randnotiz registriert. Dabei handelt es sich eigentlich um einen wichtigen Frühindikator für die US-Industrie. Dieser war im Oktober überraschend stark gefallen. Also zumindest der Devisenmarkt hat mit einem etwas schwächeren Dollar reagiert. Doch keine Randnotiz.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,318%-0,148%0,35%0,95%
GBP0,826%1,087%1,39%1,60%
USD2,582%3,096%3,11%3,20%
JPY-0,089%0,127%0,10%0,29%
CHF-0,746%-0,532%-0,03%0,46%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,40%0,42%-0,65%
UK1,46%1,19%0,78%
USA3,17%2,41%2,87%
Japan0,13%0,05%-0,13%
Schweiz0,00%-0,07%-0,74%
EURUSD
USD1,1417-
CAD1,49141,3069
GBP*0,87841,2996
CHF1,14391,0017
AUD*1,57790,7235
JPY129,07113,04
SEK10,29979,0191
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,98
Öl Sorte Brent in USD/Fass73,29
Gold in USD/Feinunze1.231,41
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-8,56%3.503,96
S&P 500+7,68%2.673,61
NIKKEI+2,34%22.764,94

NXP in USD mit Regression (SD +- 0,5)

NXP in USD mit Regression (SD +- 0,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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