Frühindikatoren 02.11.2020

Publizierdatum: 2. November 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.50210.9123.27011.5562.0552.9581.56224.35123.313
-0,59%-2,45%-1,21%-0,36%+1,02%-0,06%-0,07%+1,01%+1,46%
  • Ein Wunder - Berliner Pannenflughafen BER nach jahrelangen Verzögerungen eröffnet
  • Neuer Lockdown beschert Dax schwärzeste Woche seit März - Börsen in Asien fest
  • Walmart nimmt Waffen aus Läden - Waffenaktien im Minus
  • Konsum der US-Amerikaner legt kräftiger als erwartet zu

Guten Morgen. Die Aktivitäten im chinesischen Fabriksektor haben im Oktober mit dem schnellsten Tempo seit fast einem Jahrzehnt zugelegt. Der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg von 53,0 im September auf 53,6. Der Messwert blieb den sechsten Monat in Folge über 50. Dieser trennt Wachstum von Kontraktion. Chinas riesiger Industriesektor ist auf dem besten Weg, wieder auf das Niveau vor dem Ausbruch der Pandemie zurückzukehren. Obwohl sich die globalen Aussichten verschlechtern, da viele Länder derzeit gegen eine zweite Welle kämpfen, hat die anziehende Inlandsnachfrage die Fabrikaktivität angetrieben. Einige Händler spekulieren, dass nun vermehrt Kapital aus den USA und Europa Richtung Asien umgeschichtet werden könnte. Das treibt die dortigen Aktienmärkte an. Rekordwerte bei den Corona-Neuinfektionen haben den europäischen Stoxx50 Index letzte Woche dagegen 5,8% nach unten geschickt. Besonders Techwerte, wie z.B. SAP (-26,7%) belasteten den Markt. Das Robert-Koch-Institut meldete am Freitag erstmals mehr als 18.000 Neuinfektionen an einem Tag. Das Ifo-Institut rechnet damit, dass der Lockdown die Wirtschaft etwas mehr als zehn Milliarden Euro kostet. Das deutsche BIP wuchs im Sommerquartal noch mit einem Rekordtempo von 8,2% zum Vorquartal. Die Basis war aber auch sehr tief. Auf der EZB-Sitzung am Donnerstag sei bereits über weitere Anleihenkäufe und die mehrjährigen Liquiditätsspritzen für Banken (TLTRO) gesprochen worden, sagten Insider. Auf Erholungskurs gingen vor allem Aktien aus dem Öl- und Gasbereich. Im Luftfahrtsektor stürzten Air France-KLM auf ein Rekordtief. Hoffnung in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten: Die BBVA (+4,6%), Sabadell und Caixabank verdienten im vergangenen Quartal mehr als erwartet und rechnen mit geringeren Belastungen durch Kreditausfälle.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,523%-0,489%-0,51%-0,29%
GBP0,045%0,125%0,21%0,43%
USD0,216%0,330%0,42%0,85%
JPY-0,103%0,043%-0,05%0,04%
CHF-0,767%-0,625%-0,62%-0,39%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,63%-0,19%-0,80%
UK0,26%0,83%-0,03%
USA0,86%1,91%0,15%
Japan0,05%-0,02%-0,12%
Schweiz-0,54%-0,47%-0,75%
EURUSD
USD1,1631-
CAD1,55181,3341
GBP*0,90111,2904
CHF1,06740,9172
AUD*1,66040,7005
JPY121,81104,72
SEK10,35958,9054
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,15
Öl Sorte Brent in USD/Fass36,71
Gold in USD/Feinunze1.880,91
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-21,02%3.745,15
S&P 500-2,45%3.230,78
NIKKEI-1,44%23.656,62

Absturz - Air France-KLM

Absturz - Air France-KLM

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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