Frühindikatoren 02.12.2021

Publizierdatum: 2. Dezember 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.02215.2544.51315.4733.7104.1792.01923.71327.753
-1,34%-1,83%-1,18%+2,47%+1,34%+2,86%+1,52%+0,23%-0,65%
  • Fed-Konjunkturbericht - US-Wirtschaft mäßig bis moderat gewachsen
  • Virologe Stöhr warnt vor Omikron-Alarmismus
  • Ölkonzern Chevron will noch mehr Aktien zurückkaufen
  • IW warnt mit 2G vor Umsatzeinbußen für Einzelhandel und Gastronomie

Guten Morgen...Der Schattenkönig von Maaza Mengiste ist in einem wahrlich opernhaften Ton verfasst. Heroische Gestalten. Pure Poesie zuweilen. Es ist ein merkwürdiger Kontrast zur Verzweiflung und dem Entsetzen, das die Figuren durchleiden. Für den Leser ist das schwer auszuhalten, schreiben Literaturkritiker. So einen ähnlichen Kontrast bietet derzeit die Börse. Omikron: von kein Problem bis zu: das wird die Wirtschaft ruinieren, wechselt die Gefühlslage der Anleger von einer Stunde zur nächsten. Der erste Infektionsfall mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in den USA sowie Inflationssorgen haben der Wall Street zu schaffen gemacht. In Europa waren die Börsen zuvor stark angestiegen. Der Index für die europäischen Reise- und Tourismuswerte, der davor fast zwölf Prozent eingebüßt hatte, gewann gut drei Prozent. Angesichts der Tatsache, dass die US-Notenbank ihre Stimulierungsmaßnahmen reduziert und sich auf eine Zinserhöhung vorbereitet, ist dies das erste Mal seit langer Zeit, dass die Märkte eine schlechte Entwicklung nicht als weiteren Vorwand nehmen, um Aktien in Erwartung einer Liquiditätserhöhung durch die Fed zu kaufen. Der Ausblick für die nähere Zukunft bleibt in den meisten Fed-Bezirken insgesamt positiv, teilte die Fed in ihrem Beige Book mit. Lieferengpässe und ein Mangel an Arbeitskräften sorgen für Preisdruck. Viele der zwölf Fed-Bezirke haben von Schwierigkeiten bei Firmen berichtet, Stellen zu besetzen, was zu Gehaltserhöhungen geführt habe. Der CEO von Salesforce (-12%) hob zwar seine Jahresziele an, diese blieben aber hinter den Erwartungen zurück. Oh, he shouldn´t have. Moderna (-12%) droht ein Prozess von Arbutus (+44%) wegen angeblicher Patentverletzungen. Arbutus könnte jährlich bis zu einer Milliarde Dollar an Lizenzgebühren einstreichen, deren Löwenanteil aber an den Partner Genevant (Mutter Roivan +34%) geht.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,572%-0,505%-0,12%0,12%
GBP0,107%0,667%1,16%1,06%
USD0,175%0,458%1,26%1,47%
JPY-0,081%0,042%0,00%0,08%
CHF-0,785%-0,586%-0,24%0,08%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,35%-0,58%-0,73%
UK0,84%0,20%0,55%
USA1,44%0,91%0,58%
Japan0,06%0,02%-0,11%
Schweiz-0,23%-0,449%-0,75%
EURUSD
USD1,1322-
CAD1,44741,2783
GBP*0,85181,3291
CHF1,04230,9205
AUD*1,59300,7106
JPY128,08113,10
SEK10,27559,0742
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,07
Öl Sorte Brent in USD/Fass69,75
Gold in USD/Feinunze1.777,50
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+17,63%3552,64
S&P 500+29,61%3756,07
NIKKEI-0,39%27444,17

DAX mit Trend (SD +-1)

DAX mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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