Frühindikatoren 03.01.2018

Publizierdatum: 3. Januar 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.8247.0072.69612.8713.4443.4902.21730.48922.765
+0,42%+1,50%+0,83%-0,36%+0,71%-0,39%-0,51%-0,09%-0,08%
  • Entspannung - Seoul: Nordkorea will Kommunikationskanal mit dem Süden wieder öffnen
  • Spannung - Trump droht Palästinensern mit Stopp von Hilfsgeldern
  • Nationalisten übernehmen das Ruder auf Korsika
  • EZB-Notenbanker fordert strenge Regeln für Bitcoin

Guten Morgen...1,2050...Der Start ins neue Jahr wurde gestern in Europa vor allem von einem schwachen Dollar geprägt. Eine sehr freundliche Eröffnung der Wall Street sorgte allerdings für etwas Entspannung. Wie geplant halbiert die EZB zum Jahresbeginn ihr Anleihenkaufvolumen auf 30 Milliarden Euro, was die Kurse der Staatsanleihen drückte und die Renditen entsprechend etwas anschob. Angesichts der vergleichsweise großen Emissionen neuer Schuldtitel in den kommenden Wochen wird sicherlich spannend sein, wie der Markt sich darauf einstellt. Devisenhändler nannten dies als einen Grund für den festen Euro. Notenbank-Direktor Coeure erklärte am Wochenende, die EZB könnte von einer weiteren Verlängerung des Kaufprogramms Abstand nehmen. Die Industrie der Euro-Zone startet zudem mit so viel Rückenwind ins neue Jahr wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex kletterte im Dezember auf den Rekordwert von 60,6 Zählern. Bank of Amercia/Merrill Lynch empfahl, Lufthansa (-1,4%) gegen Air France-KLM (+3,6%) umzuschichten. Die Wall Street hatte das vergangene Jahr mit dem größten Zuwachs seit 2013 beendet. Allerdings nur auf US-Dollar-Basis. Wegen des schwachen Dollars blieb auf Euro-Basis nur ein relativ mageres Plus von 4,66% übrig. Macquarie hat Netflix (+4,7%) und Walt Disney (+3,9%) hochgestuft. Einzelhändler in den USA wie J.C. Penney (+10,8%) profitierten von einer Studie der Citigroup. Der Bericht der US-Bank schlüsselt positive Auswirkungen der Steuerreform auf den US-Einzelhandel auf. Nordkorea will die seit langem geschlossene Kommunikationsverbindung zu Südkorea an der schwer bewachten Grenze noch heute wieder öffnen. Das südkoreanische Präsidialamt sprach von einer bedeutenden Entwicklung. Für den Markt rückt dieser Konflikt in den Hintergrund. Ein Eingreifen der USA gilt unter diesen Bedingungen als unwahrscheinlich.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,186%0,30%0,89%
GBP0,519%0,768%1,08%1,34%
USD1,697%2,109%2,25%2,41%
JPY-0,025%0,120%0,09%0,25%
CHF-0,744%-0,522%-0,14%0,25%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,46%0,42%-0,62%
UK1,29%1,19%0,48%
USA2,46%2,41%1,92%
Japan0,05%0,05%-0,14%
Schweiz-0,09%-0,07%-0,76%
EURUSD
USD1,2056-
CAD1,50831,2510
GBP*0,88581,3606
CHF1,17140,9715
AUD*1,54160,7819
JPY135,36112,26
SEK9,84938,1663
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d161,28
Öl Sorte Brent in USD/Fass66,56
Gold in USD/Feinunze1.314,74
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-0,40%3.503,96
S&P 5000,34%2.673,61
NIKKEI-0,13%22.764,94

Walt Disney in US-Dollar

Walt Disney in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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