Frühindikatoren 03.03.2022

Publizierdatum: 3. März 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
33.89113.7524.38714.0003.1233.8212.12322.44726.577
+1,79%+1,62%+1,86%+0,69%-0,81%+1,45%+1,40%+0,46%+0,70%
  • Abramowitsch verkauft FC Chelsea - Erlös soll an Kriegsopfer gehen
  • EU nimmt Kryptowerte ins Visier - Schlupflöcher bei Sanktionen schließen
  • Fed-Konjunkturbericht - US-Wirtschaft Anfang 2022 mäßig gewachsen
  • US-Notenbank - Powell - Zinsanhebung um 25 Basispunkte im März weiter angemessen

Guten Morgen...''Papa, warum führt der russische Präsident Friedensverhandlungen, er könnte doch einfach mit dem Krieg aufhören?'' ''Mmh?'' Es wird Zeit, die Pandemie-Grußformel: ''bitte bleiben Sie gesund'', in: ''bitte drehen Sie nicht durch'', zu ersetzen. Ob der Westen russisches Öl mit Sanktionen belegt, ist derzeit eine vieldiskutierte Frage im Markt. Einige Analysten vertreten die Auffassung, dass der Krieg nicht mehr lange dauern wird, weil Putin ansonsten die Gesundheit seines Finanzsystems riskiert. Der Markt tendierte fester. Parallel zu den stark gestiegenen Energiekosten kletterte auch der US-Future auf Weizen zeitweise um 13%. Da weder Russland noch die Ukraine Getreide aus der Schwarzmeer-Region exportieren können, fällt etwa 30% des weltweiten Weizen-Nachschubs derzeit weg. Bei Palladium liefert Russland etwa 40% des weltweiten Bedarfs. Corona bleibt merkwürdig und ist um eine Anekdote reicher: Österreich hat als einziges Industrieland eine allgemeine Impfpflicht und weist eine Sieben-Tages-Inzidenz von 2.176 auf. In den USA ist die Wirtschaft laut dem Beige Book der US-Notenbank zuletzt in einem mäßigen Tempo gewachsen. Der Inflationsdruck bleibe hoch und für die Arbeitgeber sei es schwer, Personal zu finden. Die befragten Firmen erwarten zusätzliche Preissteigerungen in den nächsten Monaten, da sie die höheren Vorleistungskosten weiterreichten. Lieferkettenprobleme und geringere Lagerbestände beschränkten das Wachstum. Die Wirtschaft war Ende 2021 mit einem Plus beim BIP von aufs Jahr hochgerechnet 7% noch stärker gewachsen als gedacht. Die Bürger sind trotz rasant steigender Preise mit überraschender Konsumlust ins Jahr gestartet. Die Inflation stieg zuletzt auf 7,5% (40-Jahreshoch). Powell will den Leitzins im März anheben. Er betonte, dass sein Haus dabei flexibel auf die Entwicklungen reagieren werde.













Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,532%-0,398%0,37%0,68%
GBP0,874%0,000%1,74%1,56%
USD0,522%1,218%1,77%1,91%
JPY-0,011%0,000%0,08%0,23%
CHF0,000%0,000%0,15%0,50%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,01%-0,18%-0,62%
UK1,26%0,972%1,09%
USA1,85%1,512%1,47%
Japan0,17%0,07%-0,04%
Schweiz0,17%-0,135%-0,44%
EURUSD
USD1,1099-
CAD1,39971,2611
GBP*0,82791,3404
CHF1,02070,9194
AUD*1,51750,7314
JPY128,39115,67
SEK10,77729,7058
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,38
Öl Sorte Brent in USD/Fass116,76
Gold in USD/Feinunze1.928,63
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-11,11%4298,41
S&P 500-5,72%4766,18
NIKKEI-5,91%28791,71

Weizen Future in USD je 136 Tonnen mit Trend (SD +-1)

Weizen Future in USD je 136 Tonnen mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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