Frühindikatoren 03.06.2019

Publizierdatum: 3. Juni 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.8157.4532.75211.7272.8973.2802.06326.80820.346
-1,41%-1,51%-1,32%-1,47%-0,8%-1,14%-0,77%-0,35%-1,24%
  • US-Außenminister fordert von EU Verzicht auf Zölle für US-Importe
  • USA halten trotz Einwanderungs-Streits an Handelsabkommen mit Mexiko fest
  • Nahles wirft hin - Union bangt um große Koalition
  • US-Regierung prüft Verfahren gegen Google

Guten Morgen...1,1170 USD...Nach neuen und völlig überraschenden angedrohten Strafzöllen gegen Mexiko hatten einige Analysten bereits einen Börsensturz befürchtet. Tatsächlich tendierte die Börse in Mexiko etwa 4% schwächer. Ansonsten hielten sich die Verluste aber in Grenzen. Das Kursminus beträgt heute in Shanghai 0,5%. Auf Monatssicht verbuchten die drei wichtigsten US-Indizes erstmals in diesem Jahr alle einen Verlust. Die USA halten ungeachtet des Streits mit Mexiko über illegale Einwanderung an dem geplanten Handelsabkommen USMCA fest. Mexikos Präsident hatte am Samstag erklärt, das USMCA-Abkommen - Nachfolger des von Trump aufgekündigten Nafta-Vertrages - werde trotz der Zölle ratifiziert. Erst kürzlich hatten sich die USA, Kanada und Mexiko auf das Vertragswerk geeinigt. Trump hatte letzte Woche überraschend Importzölle auf mexikanische Waren angekündigt, um Mexiko zu Maßnahmen gegen illegale Migration zu zwingen. Von Juni bis Oktober sollen die Aufschläge in Fünf-Prozent-Stufen auf bis zu 25% steigen, wenn Mexiko nicht entsprechend reagiere. Eigentlich hatten US-Unternehmen geplant, wegen des seit Monaten anhaltenden Handelsstreits mit China ihre Fertigung ins Nachbarland Mexiko zu verlegen. Diese Strategie könnte nun in Gefahr sein. Besonders stark traf es an der Wall Street US-Autokonzerne, die Teile ihrer Fertigung nach Mexiko ausgelagert haben. Am Mittwoch ist ein Treffen von Unterhändler aus beiden Ländern geplant, um den Streit beizulegen. Im Handelskonflikt mit China erreichten die Spannungen unterdessen einen neuen Höhepunkt. In der Nacht zu Samstag traten als Vergeltung auf bereits verhängte Abgaben Washingtons neue Strafzölle der Chinesen in Kraft. Peking drohte, bestimmte ausländische Unternehmen auf eine schwarze Liste zu setzen. Die Führung in Peking stimmte das Volk auf einen lang andauernden Konflikt ein.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,322%-0,168%-0,11%0,32%
GBP0,796%0,995%0,95%1,10%
USD2,503%2,510%1,88%2,04%
JPY-0,061%0,089%-0,06%0,07%
CHF-0,713%-0,527%-0,52%-0,15%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,21%0,25%-0,67%
UK0,89%1,27%0,61%
USA2,12%2,69%1,91%
Japan-0,09%0,00%-0,18%
Schweiz-0,47%-0,17%-0,79%
EURUSD
USD1,1176-
CAD1,50861,3500
GBP*0,88401,2640
CHF1,11520,9978
AUD*1,60840,6947
JPY120,81108,09
SEK10,60049,4825
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d168,34
Öl Sorte Brent in USD/Fass61,12
Gold in USD/Feinunze1.312,35
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+9,28%3.001,42
S&P 500+12,66%2.506,85
NIKKEI+5,78%20.014,77

Börse in Mexiko in US-Dollar

Börse in Mexiko in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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