Frühindikatoren 03.08.2018

Publizierdatum: 3. August 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.3267.8032.82712.5463.3973.4692.18927.68022.545
-0,03%+1,24%+0,49%-1,5%-0,85%-1,14%-1,02%-0,13%+0,15%
  • Riesiges Interesse - Bereits mehr als eine Million Teilnehmer bei Sommerzeit-Umfrage der EU
  • US-Geheimdienste - Russland will Präsidentenwahl 2020 beeinflussen
  • AIG verdient weniger im Quartal - Aktie nachbörslich auf Talfahrt
  • Chinas Dienstleister machen schwächstes Neugeschäft seit Ende 2015

Guten Morgen...1,1590 USD...Heute wird der Voodoo-Gott der Finanzmärkte, die US-Arbeitsmarktdaten, die Namen der Anleger rufen. Mein Puls wird schneller. Der 10-jährige US-T-Bond kämpft mit der 3%-Rendite-Marke. Das Börsenparkett beginnt zu zittern. Der US-Arbeitsmarkt gilt bereits als angespannt und könnte einer der ersten Indikatoren sein, die ein etwaiges Drehen der Konjunktur anzeigen könnten. Konjunktiv. Könnten auch nicht. In Frankfurt belasteten Firmenbilanzen und die übliche mögliche drohende Eskalation des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits die Börsen. In New York hielten dagegen Technologiewerte die Stimmung über der Südpool-Temperatur. Während die Standardwerte also auf der Stelle herumstolperten, bekam der Nasdaq-Index Auftrieb durch Apple und Tesla. Tesla (+16%) hat mit einem Börsenwert von über USD 56 Mrd. GM und Ford links überholt. Tesla will die Produktion seines Models 3 - dem Hoffnungsträger schlechthin - hochschrauben. Die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US (+5%), hat dank niedriger Preise im zweiten Quartal viele Kunden angelockt. Analysten äußerten sich zudem recht positiv. Apple (+2,9%) knackte als erstes Unternehmen der Geschichte die Marke von einer Billion Dollar Börsenwert. Der gut dreiprozentige Kursverlust des Index-Schwergewichts Siemens hat dagegen den Dax belastet. Das Ergebnis war ganz in Ordnung, allerdings haben einige Anleger wohl auf eine Erhöhung der Gewinnprognose gehofft. Ziemlich vergeblich. Bei Metro (+2%) waren die Zahlen schwach, aber nicht so schwach wie erwartet. Der Handelskonzern hat mit einem schrumpfenden Gewinn zu kämpfen. Die britische Notenbank verabschiedet sich von der Krisenpolitik und hebt die Leitzinsen auf den höchsten Stand seit fast einem Jahrzehnt an. Die US-Industrie hat im Juni (+0,7% zum Mai) mehr Aufträge an Land gezogen. Das ist immerhin das zweite Plus in Folge.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,319%-0,176%0,33%0,95%
GBP0,807%1,062%1,42%1,63%
USD2,341%2,828%2,97%3,02%
JPY-0,035%0,123%0,12%0,32%
CHF-0,726%-0,515%-0,05%0,46%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,46%0,42%-0,57%
UK1,38%1,19%0,79%
USA2,99%2,41%2,67%
Japan0,11%0,05%-0,11%
Schweiz-0,01%-0,07%-0,68%
EURUSD
USD1,1591-
CAD1,50851,3013
GBP*0,89011,3020
CHF1,15400,9954
AUD*1,57270,7371
JPY129,45111,68
SEK10,29708,8822
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d161,26
Öl Sorte Brent in USD/Fass73,39
Gold in USD/Feinunze1.206,80
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-1,00%3.503,96
S&P 500+9,43%2.673,61
NIKKEI+3,42%22.764,94

Siemens mit Trend (SD +-1,2)

Siemens mit Trend (SD +-1,2)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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