Frühindikatoren 03.08.2022

Publizierdatum: 3. August 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.39612.3494.09113.4492.9963.6852.13919.78527.699
-1,23%-0,16%-0,67%-0,23%-0,66%-0,59%+0,03%+0,49%+0,38%
  • Taiwan: Deeskalationsbemühungen der USA sorgen für Kursgewinne an den asiatischen Märkten
  • China schränkt Handel mit Taiwan nach Pelosi-Besuch ein
  • Altkanzler Schröder: Siemens verantwortlich für fehlende Nord-Stream-1-Turbine
  • Vorankündigung: Die Frühindikatoren gehen vom 15. August bis 26. August in die Sommerpause

Guten Morgen... Schon seit längerer Zeit wird über die Wirksamkeit der Sanktionen gegen Russland diskutiert. Eine Studie kommt nun zu folgendem Schluss: Die Sanktionen hätten nicht nur funktioniert, sondern würden die russische Wirtschaft auf allen Ebenen gründlich lahmlegen, heißt es in dem kürzlich veröffentlichten Report der Yale School of Management. Als besonders drastisches Beispiel nennt die Studie die Autoindustrie: Die Verkaufszahlen seien von monatlich 100.000 auf 27.000 gesunken, wegen fehlender Teile aus dem Ausland würden Pkw ohne Airbags, automatische Getriebe und Sicherheitssysteme wie ABS hergestellt. Also Augen auf beim nächsten Gebrauchtwagenkauf. Für Personen, die die letzten Monate nicht im Koma verbracht haben, wird folgende Meldung wenig überraschend sein: BP verdreifacht den Gewinn und kündigt weitere Aktienrückkäufe an. Der britische Öl-Multi hat wie seine Wettbewerber vom gestiegenen Ölpreis und hohen Raffineriemargen profitiert und im zweiten Quartal das beste Ergebnis seit 14 Jahren eingefahren. BP-Chef Looney kündigte zudem an, kurzfristig mehr in Kohlenwasserstoffe zu investieren, um zur Energiesicherheit beizutragen. Wir werden wahrscheinlich ungefähr eine halbe Milliarde Dollar für Kohlenwasserstoffe aufwenden, sagte der Manager. Die US-Notenbank wird sich im September vermutlich einmal mehr als Spaßbremse für die Märkte erweisen. Wenn man wirklich denkt, dass die Dinge sich nicht verbessern, sind 50 Basispunkte eine vernünftige Einschätzung, aber 75 könnten auch okay sein, sagte der Präsident der Fed-Zweigstelle in Chicago, Charles Evans. Er bezweifle aber, dass mehr erforderlich sein werde. Eine Erhöhung um einen ganzen Prozentpunkt schloss Evans damit aus. Wenig beeindruckt von den chinesischen Drohungen zeigt sich gestern US-Politikerin Nancy Pelosi, die ihren angekündigten Besuch in Taiwan in die Tat umsetzte.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR0,260%0,926%1,38%1,66%
GBP1,967%0,000%2,52%2,31%
USD2,807%3,708%2,80%2,75%
JPY-0,013%0,000%0,11%0,33%
CHF0,000%0,000%0,92%1,25%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,81%-0,18%0,32%
UK1,84%0,972%1,79%
USA2,71%1,512%3,02%
Japan0,19%0,07%-0,08%
Schweiz0,45%-0,135%0,03%
EURUSD
USD1,0177-
CAD1,30851,2856
GBP*0,83591,2172
CHF0,97230,9555
AUD*1,46850,6927
JPY135,23132,86
SEK10,414410,2288
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d158,10
Öl Sorte Brent in USD/Fass100,09
Gold in USD/Feinunze1.767,81
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-14,27%4298,41
S&P 500-4,12%4766,18
NIKKEI-6,90%28791,71

BP mit starken Zahlen

BP mit starken Zahlen

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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