Frühindikatoren 03.09.2019

Publizierdatum: 3. September 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.4037.9632.92611.9542.9083.4332.09225.56220.642
+0,16%-0,13%+0,06%+0,12%-0,11%+0,17%+1,04%-0,25%+0,11%
  • There is still a labor day? I thought we outsourced it to China
  • Kein Handel gestern in Amerika, Börsen treten auf der Stelle
  • Peking befürchtet im Gegensatz zu Trump langen Handelskrieg
  • Boris Johnson und der Brexit: Showdown im Parlament

Guten Morgen...1,0936...Marcel Hirscher wird allem Anschein nach die Skischuhe an den Nagel hängen. Schade eigentlich, es gäbe geeignetere Kandidaten für einen Rücktritt. Der DAX hat das Wahl-Beben in Deutschland ohne größere Abschläge verdaut. Ganz im Gegenteil, der deutsche Leitindex verbuchte sogar ein kleines Plus. Es scheint fast so, als hätten CDU und SPD zulange an der Vernunftehe festgehalten und sich damit den Exit in Form von Neuwahlen verbaut. Nun müssen die beiden ehemals größten Volksparteien weiter an der unliebsamen Partnerschaft festhalten, da sich die Verhältnisse bei Neuwahlen nicht unbedingt zum Vorteil der beiden Parteien verschieben würden. Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um mit Investitionsprogrammen der kleinen Konjunkturdelle in Deutschland entgegenzuwirken und damit den einen oder anderen Wähler wieder einzufangen. Diesbezüglich hat Marcel Hirscher alles richtig gemacht, denn sein Exit erfolgt definitiv auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Auch Boris Johnson ringt nach wie vor mit dem Exit und zieht dabei alle Register: Insidern zufolge wurde Abweichlern gedroht, aus der Fraktion ausgeschlossen zu werden und bei den nächsten Wahlen nicht mehr für die Konservativen antreten zu dürfen, wenn sie gegen den Brexit-Kurs der Regierung stimmten. Die britische Regierung will im Fall einer Niederlage im Parlament beim Ringen um einen No-Deal-Brexit Neuwahlen herbeiführen. Und das, obwohl Premierminister Johnson kurz zuvor in einer Erklärung vor dem Regierungssitz Downing Street beteuerte: Ich will keine Wahl und Sie wollen keine Wahl. Verständlich, denn der Ausgang dieses Vorhabens wäre ähnlich ungewiss wie in Deutschland. In Amerika blieben die Börsen aufgrund des Labor Days geschlossen, weswegen es heute in Asien an Impulsen fehlt. In Peking glaubt man derweil nicht mehr an eine Einigung im Handelsstreit vor 2020.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,436%-0,384%-0,55%-0,27%
GBP0,767%0,832%0,55%0,56%
USD2,133%1,949%1,30%1,37%
JPY-0,091%0,038%-0,19%-0,11%
CHF-0,855%-0,750%-0,89%-0,61%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,70%0,25%-0,92%
UK0,42%1,27%0,33%
USA1,52%2,69%1,52%
Japan-0,27%0,00%-0,29%
Schweiz-0,98%-0,17%-1,07%
EURUSD
USD1,0936-
CAD1,45921,3340
GBP*0,90901,2031
CHF1,08500,9918
AUD*1,62940,6711
JPY116,22106,26
SEK10,77729,8526
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d178,96
Öl Sorte Brent in USD/Fass58,61
Gold in USD/Feinunze1.524,81
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+14,38%3.001,42
S&P 500+22,41%2.506,85
NIKKEI+11,56%20.014,77

Der DAX zwischen Wahl-Beben und Handelsstreits

Der DAX zwischen Wahl-Beben und Handelsstreits

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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