Frühindikatoren 03.10.2018

Publizierdatum: 3. Oktober 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.7748.0002.92312.2883.3803.3892.16427.04724.088
+0,46%-0,47%-0,04%-0,42%+0,44%-0,74%-0,26%-0,29%-0,75%
  • Reiche Aktionäre - Dow Jones Index steigt auf ein neues Rekordhoch
  • Arme junge Männer - Trump zum Fall Kavanaugh - Beängstigende Zeiten für junge Männer
  • Griechenland will Schulden früher als nötig zurückzahlen
  • Familienbeihilfe - New York Times: Trump half seinen Eltern bei Steuervermeidung

Guten Morgen...1,1580 USD...Der Börsenboom in den USA hält ungebrochen an. Der Dow Jones erreicht ein neues Rekordniveau. Wer in die morgendliche Stille der Wall Street hineinhorcht, der hört es deutlich: Die Uhr der Pessimisten und Short-Spekulanten, es handelt sich um eine Leihgabe von Warren Buffet und Benjamin Graham, hat zu ticken begonnen. Oder doch nicht? Querelen in der EU haben Europas Börsen erneut ausgebremst. Ein Finanzpolitiker aus der Peripherie einer Regierungspartei hat mit eurokritischen Aussagen die Debatten angeheizt. Facebook und Amazon haben nebenbei den S&P 500 Index gebremst. Der Hacker-Angriff auf Facebook (-1,9%) mit rund 50 Millionen betroffenen Nutzern könnte zu einer Nagelprobe für die neuen Datenschutzregeln der EU werden. Amazon (-1,6%) hob den Mindestlohn für seine Beschäftigten in den USA auf 15 Dollar die Stunde an. Im Technologiesektor haben starke Chipwerte wie z. B. Intel (+3,6%) diese Verluste abfangen können. Unter den Wall-Street Favoriten waren Aktien aus dem Industriebereich wie etwa Boeing, Caterpillar und General Electric. RBC Capital hat GE mit Blick auf einen möglichen Wendepunkt empfohlen. Hoffnung gibt es immer. Schlechte Zahlen vom US-Automarkt haben indes Anlegern in Autowerten die Kauflaune gründlich verdorben. Hurrikan Florence hat mehreren Autobauern das Geschäft in den USA im September vermiest. Bei Pepsico (-2%) fiel das Ergebnis besser als erwartet aus. Der Vorstand räumte aber, das große Aber, ein, dass der steigende Dollar Gegenwind bedeute und Trumps Schutzzölle auf Aluminium-Importe Folgen für das Geschäft haben. Wegen des Feiertags zur deutschen Einheit wird in Frankfurt heute nicht gehandelt. Das Pfund stand wie üblich unter Druck. Anleger fürchten, dass ein offener Streit über den Brexit-Kurs unter den regierenden Tories die Chancen für einen geordneten Brexit mindert.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,318%-0,157%0,36%0,97%
GBP0,801%1,068%1,41%1,61%
USD2,408%2,925%3,03%3,09%
JPY-0,058%0,139%0,12%0,33%
CHF-0,737%-0,520%-0,01%0,46%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,42%0,42%-0,59%
UK1,53%1,19%0,80%
USA3,07%2,41%2,82%
Japan0,14%0,05%-0,11%
Schweiz0,01%-0,07%-0,72%
EURUSD
USD1,1582-
CAD1,48461,2814
GBP*0,89091,2996
CHF1,14060,9846
AUD*1,61290,7179
JPY131,68113,70
SEK10,41508,9914
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,52
Öl Sorte Brent in USD/Fass84,83
Gold in USD/Feinunze1.205,86
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-3,28%3.503,96
S&P 500+13,24%2.673,61
NIKKEI+8,62%22.764,94

Facebook in US-Dollar

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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