Frühindikatoren 04.01.2018

Publizierdatum: 4. Januar 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.9237.0662.71312.9783.4873.5102.22330.74023.438
+0,40%+0,84%+0,64%+0,83%+1,25%+0,56%+0,28%+0,59%+2,96%
  • KI-Valley - Peking plant milliardenschweren Gewerbepark für Künstliche Intelligenz
  • Mehr als die Hälfte aller Neuwagen in Norwegen fährt elektrisch
  • Berlin - Dauer-Boom drückt Arbeitslosigkeit auf Rekordtief
  • Industrie-Dauer-Boom - Warnstreiks in der deutschen Metallindustrie

Guten Morgen...1,2010...Der NIKKEI ist heute mit einem Paukenschlag in das neue Jahr gestartet und legt zur Stunde um 2,9% zu. Derart hohe Tagesgewinne sind bei so großen Indizes selten. Die guten Arbeitsmarktdaten aus Deutschland, sowie positive Zahlen von der US-Industrie und den chinesischen Dienstleistern verfehlten ihre Wirkung auf die positive Stimmung der Anleger nicht. Die US-Bauausgaben erreichten im November sogar ein Rekordhoch. Nach Verlusten am Dienstag im Sog enttäuschender Absatzzahlen aus Frankreich für Dezember machten vor allem einige Autowerte Boden gut: Volkswagen (+3,5%) fuhren im Dax und im EuroStoxx50 ganz vorne mit. Sie profitierten von einem Acht-Jahres-Hoch beim Neuwagenabsatz in Deutschland für 2017. Die Veröffentlichung der Mitschrift der Sitzung der US-Notenbank im Dezember, auf der sie die Zinsen angehoben hatte, wurde ebenfalls positiv aufgenommen. Die Spitze der US-Notenbank FED ist uneins darüber, wie stark die für 2018 avisierte Straffung der Geldpolitik ausfallen soll. Einige Mitglieder des für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschusses halten die von den Währungshütern im Mittel angestrebten drei Schritte nach oben für zu viele. Intel (gegen den Trend -3,4%) hat angeblich Prozessoren mit Sicherheitslücken verkauft. Blackberry (+12%) und Baidu (das chinesische Pendant zu Google) wollen bei der Entwicklung von selbstfahrenden Autos zusammenarbeiten. Die US-Behörde für Auslandsinvestitionen verbot überraschend den Verkauf des US-Zahlungsabwicklers MoneyGram (-9%) an Alibaba (chinesischer Konkurrent von Amazon) wegen Sorgen um die nationale Sicherheit. Die Tarifauseinandersetzung in Deutschlands Schlüsselindustrie (Metall- und Elektro) spitzt sich langsam zu. Die IG Metall fordert Deutschland-weit sechs Prozent mehr Geld und das Recht auf eine vorübergehende Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,187%0,29%0,88%
GBP0,518%0,760%1,04%1,29%
USD1,696%2,118%2,26%2,43%
JPY-0,026%0,115%0,09%0,25%
CHF-0,738%-0,521%-0,15%0,25%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,45%0,42%-0,62%
UK1,22%1,19%0,47%
USA2,46%2,41%1,95%
Japan0,06%0,05%-0,14%
Schweiz-0,10%-0,07%-0,77%
EURUSD
USD1,2020-
CAD1,50601,2526
GBP*0,88921,3516
CHF1,17490,9772
AUD*1,53320,7838
JPY135,38112,62
SEK9,82998,1766
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d161,58
Öl Sorte Brent in USD/Fass68,11
Gold in USD/Feinunze1.308,91
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E0,17%3.503,96
S&P 5001,27%2.673,61
NIKKEI2,80%22.764,94

Blackberry in CAD

Blackberry in CAD

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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