Frühindikatoren 04.01.2019

Publizierdatum: 4. Januar 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
22.6866.4642.44810.4172.7712.9551.93825.42919.489
-2,83%-3,04%-2,48%-1,55%+0,02%-1,29%-0,53%+1,46%-2,63%
  • Bayer erringt Zwischenerfolg in US-Glyphosat-Verfahren
  • Peking erwartet US-Delegation ab Montag zu Gespräch im Handels-Streit
  • Britischer Brexit-Minister warnt vor zweitem Referendum
  • Apple-Aktie stürzt nach Umsatzwarnung um zehn Prozent ab

Guten Morgen...1,1390 USD...Die Liebe nimmt einem jede Wahlmöglichkeit. City of Ashes, Cassandra Clare. Na ja also es ist weniger die Liebe als vielmehr die Politik, die derzeit den Anlegern jede Wahlmöglichkeit nimmt. Am Montag und Dienstag sollen erneut Gespräche auf hoher Behördenebene zwischen China und den USA in Handelsfragen stattfinden. Zuerst ist es nur ein Dunststreifen am Horizont aus dem gewaltigen Unbekannten auftauchend. Die chinesische Börse steigt heute jedenfalls gegen den Trend an (Shanghai +1,7%). Auch wenn der S&P Future im Moment deutlich im Plus notiert, war doch die Wall Street gestern zur Börsensitzung durch die Umsatzwarnung von Apple (-10%) schwach. Das ist eher noch eine charmante Beschreibung. Apple hat ein so hohes Marktgewicht, dass zweistellige prozentuelle Verluste zwangsläufig auch den Gesamtmarkt belasten. Die Entwicklung fühlt sich so an, als ob man Bitcoin-Händler noch zusätzlich Steroide gespritzt und sie auf den Handel mit Apple-Aktien angesetzt hätte. Der Umsatz blieb zuletzt mehrere Milliarden Dollar unter dem selbstgesteckten Ziel. Grund hierfür sei unter anderem ein enttäuschender iPhone-Absatz in China. Ein Quartalsumsatz unter den Erwartungen brockte auch Delta Air (-9%) einen Kursabsturz von 9% ein. Jetzt werden offenbar auch noch die US-Einkaufsmanager nervös. Der Einkaufsmanager-Index für die US-Industrie fiel jedenfalls im Dezember auf 54,1 Punkte von 59,3 im Vormonat. Derart stark war das Barometer seit Oktober 2008 nicht mehr eingebrochen. Es liegt nun auf dem niedrigsten Niveau seit 2016. Einen Lichtblick boten Celgene (+21%). Die Biotechfirma wird von Bristol-Myers (-13%) für gleich USD 74 Mrd. übernommen. Die Renditen für als sicher geltende Staatsanleihen befinden sich im freien Fall. Für einjährige US-Staatsanleihen werden höhere Renditen geboten als für zweijährige Anleihen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,309%-0,119%0,13%0,73%
GBP0,909%1,169%1,22%1,36%
USD2,795%3,005%2,44%2,56%
JPY-0,076%0,110%-0,01%0,13%
CHF-0,710%-0,497%-0,27%0,21%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,15%0,42%-0,61%
UK1,20%1,19%0,70%
USA2,58%2,41%2,42%
Japan-0,04%0,05%-0,18%
Schweiz-0,20%-0,07%-0,80%
EURUSD
USD1,1386-
CAD1,53541,3484
GBP*0,90111,2634
CHF1,12390,9869
AUD*1,62280,7016
JPY123,14108,13
SEK10,25109,0021
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d164,82
Öl Sorte Brent in USD/Fass56,23
Gold in USD/Feinunze1.295,31
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E-1,55%3.001,42
S&P 500-1,64%2.506,85
NIKKEI-0,59%20.014,77

Apple in US-Dollar mit Regression (SD +-0,5)

Apple in US-Dollar mit Regression (SD +-0,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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