Frühindikatoren 04.02.2019

Publizierdatum: 4. Februar 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.0647.2642.70711.1812.9913.1712.02927.99020.861
+0,26%-0,25%+0,09%+0,07%+0,19%+0,37%+0,72%+0,21%+0,35%
  • FED-Mitglied - Zinspause hält US-Wirtschaft auf Kurs
  • Maduro weigert sich Präsidentschaftswahlen auszurufen
  • EU will irische Bauern bei hartem Brexit entschädigen
  • Oh je - Russland steigt ebenfalls aus INF-Abrüstungsvertrag aus

Guten Morgen...1,1440 USD...Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille. Tucholsky. Es gibt vielerlei Möglichkeiten, warum eine Aktie fällt. Besondere Stille herrscht bei finanziellen Unregelmäßigkeiten. Schlimm erwischte es zum zweiten Mal binnen weniger Tage den Zahlungsabwickler Wirecard. Der DAX-Wert fiel bei hohen Umsätzen und mehreren Handelsunterbrechungen um bis zu 31%! Die Financial Times berichtete, dass eine von Wirecard beauftragte Anwaltskanzlei Hinweise auf finanzielle Unregelmäßigkeiten entdeckt habe. Spekulationen auf eine US-Zinspause haben den Euro in der vergangenen Woche kurzfristig angeschoben. Ausschlaggebend war, dass die FED einen Kurswechsel signalisierte. Sie verzichtete darauf, weitere Zinsanhebungen in Aussicht zu stellen. Einige Analysten meinten, dass der Ende 2015 eingeschlagene Zinserhöhungskurs überhaupt beendet sein könnte. Ein überraschend starker Stellenaufbau in den USA hat die Börsen gestützt. Im Januar wurden 304.000 neue Jobs und damit deutlich mehr als die erwarteten 165.000 in der US-Wirtschaft geschaffen. Langsamer als zuletzt gestiegene Stundenlöhne, dies dämpfte Inflationssorgen, halfen zusätzlich. Laut US-Regierung machen die Verhandlungen mit China im Handelsstreit ''substanzielle'' Fortschritte. Zudem äußerte sich Trump zuversichtlich, bei dem geplanten Gipfeltreffen mit Xi ''den größten Deal aller Zeiten'' zu vereinbaren. Die Rallye setzt sich fort: Im Wochenvergleich stieg der S&P 500 um 1,6%. Der schwache Ausblick auf das erste Quartal von Amazon (-5%) trübte die Stimmung etwas ein. Der US- Krankenversicherer Cigna (-2,9%) hat mit seinen Prognosen für 2019 die Märkte enttäuscht. Chevron und Exxon Mobil übertrafen dagegen dank einer höheren Ölförderung bei gestiegenen Preisen mit ihren Quartalsergebnissen die Erwartungen. Die Aktien der beiden Multis legten jeweils über drei Prozent zu.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,308%-0,110%0,13%0,68%
GBP0,914%1,170%1,25%1,42%
USD2,733%2,962%2,56%2,68%
JPY-0,082%0,096%-0,03%0,12%
CHF-0,706%-0,515%-0,26%0,19%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,17%0,42%-0,56%
UK1,25%1,19%0,77%
USA2,69%2,41%2,51%
Japan-0,01%0,05%-0,17%
Schweiz-0,23%-0,07%-0,76%
EURUSD
USD1,1442-
CAD1,49941,3105
GBP*0,87501,3075
CHF1,14070,9969
AUD*1,58230,7230
JPY125,57109,75
SEK10,36919,0614
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d165,50
Öl Sorte Brent in USD/Fass62,67
Gold in USD/Feinunze1.312,46
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+5,65%3.001,42
S&P 500+8,24%2.506,85
NIKKEI+4,34%20.014,77

Wirecard (mit Trend SD +-1)

Wirecard (mit Trend SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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