Frühindikatoren 04.02.2020

Publizierdatum: 4. Februar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.4009.2733.24913.0453.0573.6612.09526.59823.083
+0,51%+1,34%+0,73%+0,49%-0,58%+0,56%+0,49%+0,92%+0,48%
  • US-Handelsministerium beschließt neue Zollverordnung
  • Chinesische Zentralbank pumpt weitere 500 Milliarden Yuan in die Wirtschaft
  • Google-Mutter Alphabet enttäuscht mit Umsatzerwartungen - Aktie fällt nachbörslich
  • Moody's - Coronavirus-Ausbruch wird Chinas Wirtschaft herunterziehen

Guten Morgen. Jung. Groß. Spät erkannt. Nie erreicht. Mozart. Worte einer zeitgenössischen Musikerin. Eine junge Firma. Spät erkannt. Nie erreicht. Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat zum Jahresende weniger umgesetzt als erhofft. Es handelt sich um das schwächste Wachstum seit fünf Jahren. Der Gewinn stieg indes stärker als erwartet. In Griechenland würden solche Firmen-Ergebnisse als Gottesbeweis gelten, an der Wall Street nicht. Die Aktie tendierte nach Börsenschluss 4% schwächer. Wow: Tesla (+20%) ist an der Börse jetzt etwa so viel wert wie BMW und VW zusammen! Chinas Zentralbank will der vom Virusausbruch getroffenen Wirtschaft erneut zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Über Repo-Geschäfte wurde bereits gestern Liquidität in Höhe von 1,2 Billionen Yuan zugeschossen. Nun kündigte die People's Bank of China eine weitere Finanzspritze in Höhe von 500 Milliarden Yuan (71,22 Milliarden Dollar) an. Erhebliche Einbußen durch den satanischen Drachenreiter, durch den Virus, für China und das regionale Wachstum gelten trotz der Maßnahmen als sehr wahrscheinlich. Die Börsen tendierten jedenfalls fester. Die chinesische Führung hat angesichts der rasant steigenden Ansteckungszahlen in einem ungewöhnlichen Schritt erstmals Fehler im Umgang mit der Epidemie eingeräumt. Von China aus hat sich das Virus inzwischen in mindestens 24 andere Länder ausgebreitet. Das US-Handelsministerium hat eine neue Verordnung zur Einführung von Anti-Subventionszöllen erlassen. Damit könnten einzelne Produkte aus Ländern, die ihre Währungen gegenüber dem Dollar unterbewerten, mit Ausgleichszöllen überzogen werden. Experten gaben zu bedenken, dass die Verordnung wahrscheinlich nicht mit den Grundlagen der WTO vereinbar sei. Dies sei laut Experten eine einseitige Politik, die Länder auf der ganzen Welt entfremden wird.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,393%-0,290%-0,29%-0,06%
GBP0,761%0,871%0,66%0,72%
USD1,741%1,769%1,35%1,48%
JPY-0,061%0,121%-0,06%0,02%
CHF-0,692%-0,510%-0,62%-0,39%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,45%-0,19%-0,67%
UK0,52%0,83%0,49%
USA1,55%1,91%1,38%
Japan-0,05%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,75%-0,47%-0,74%
EURUSD
USD1,1058-
CAD1,46951,3293
GBP*0,84951,3016
CHF1,06980,9670
AUD*1,64630,6715
JPY120,33108,81
SEK10,65399,6327
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,88
Öl Sorte Brent in USD/Fass54,89
Gold in USD/Feinunze1.572,08
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-2,25%3.745,15
S&P 500+1,95%3.230,78
NIKKEI-1,21%23.656,62

Google-Mutterkonzern Alphabet in USD

Google-Mutterkonzern Alphabet in USD

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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