Frühindikatoren 04.06.2020

Publizierdatum: 4. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.2709.6833.12312.4872.3663.2701.80724.29922.653
+2,05%+0,78%+1,36%+3,88%+2,50%+3,50%+2,55%-0,11%+0,18%
  • Riesiges 130-Milliarden-Paket soll Deutschland aus der Rezession führen
  • Normalisierung - China öffnet Flughäfen für internationale Verbindungen
  • Trump - keine Sanktionen gegen Chinas Präsident Xi wegen Sicherungsgesetz
  • Umstrittenes Sicherheitsgesetz: Britischer Premier bietet Hongkongern Einbürgerung an

Guten Morgen...You can start me up. You can start me up I'll never stop. Kick on the starter. Give it all you got. Rolling Stones. Start Me Up. Die Bundesregierung will Deutschland mit einem 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaket für die Jahre 2020 und 2021 neu starten und aus der schwersten Rezession der Nachkriegszeit holen. Es handelt sich um ein ganzes Bündel von Maßnahmen. Die Mehrwertsteuer wird beispielsweise befristet auf sechs Monate von 19 auf 16 Prozent gesenkt. Familien sollen einen Zuschuss von 300 Euro pro Kind bekommen. Für Zukunftsinvestitionen seien 50 Milliarden Euro vorgesehen, unter anderem zur Förderung von mehr Ladestationen. E-Autos sollen stärker gefördert und die KfZ-Steuer nach Emissionswerten gesenkt werden. Die Kommunen sollen dauerhaft entlastet werden. Der Markt erwartet, dass die EZB heute die Aufstockung ihre Wertpapierkäufe zur Abfederung der Pandemie-Folgen um 500 Milliarden Euro bekanntgeben wird. Der Dax stieg um fast vier Prozent! Wow. Seit 19. März liegt das Kursplus damit bereits bei 51,5%. Einen derart starken DAX-Anstieg innerhalb so kurzer Zeit hat es noch nie gegeben. Dank der geplanten Lockerung der Reise-Beschränkungen griffen Investoren bei Touristik-Werten erneut beherzt zu (TUI +9%, Lufthansa +7,7%). Nach der Einigung auf milliardenschwere Staatshilfe verordnete Lufthansa-Chef Spohr der Fluggesellschaft einen strikten Sparkurs. Es werde künftig mehr Pflichten geben, Informationen zur Nachhaltigkeit von wirtschaftlichen Tätigkeiten bereitzustellen, hieß es in einer Studie des Centrums für Europäische Politik. Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen mit einem erhöhten Informationsbedarf ihrer Kapitalgeber ab März 2021 rechnen, weil Kleinanlegern ab diesem Zeitpunkt Informationen über die Nachhaltigkeitsaspekte von Wertpapieren vorgelegt werden müssen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,342%-0,105%-0,25%-0,07%
GBP0,235%0,566%0,33%0,46%
USD0,327%0,623%0,38%0,71%
JPY-0,052%0,109%-0,05%0,04%
CHF-0,648%-0,465%-0,55%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,35%-0,19%-0,63%
UK0,29%0,83%0,01%
USA0,74%1,91%0,19%
Japan0,03%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,37%-0,47%-0,66%
EURUSD
USD1,1217-
CAD1,51481,3504
GBP*0,89421,2543
CHF1,07840,9612
AUD*1,62380,6908
JPY122,36109,07
SEK10,44259,3083
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,97
Öl Sorte Brent in USD/Fass39,22
Gold in USD/Feinunze1.701,69
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-12,69%3.745,15
S&P 500-3,40%3.230,78
NIKKEI-4,66%23.656,62

DAX

DAX

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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