Frühindikatoren 04.08.2022

Publizierdatum: 4. August 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.81312.6684.15513.5883.0053.7332.14720.01827.926
+1,29%+2,59%+1,56%+1,03%+0,31%+1,30%+0,36%+1,27%+0,66%
  • Märkte streben nach guten Quartalszahlen und US-Konjunkturdaten nach oben
  • OPEC+ erhöht die Fördermenge um 100.000 Barrel/Tag - entspricht 86 Sek. des Weltverbrauchs
  • Inflation: Fed-Chef Powell zieht eine weitere ungewöhnlich große Zinserhöhung in Betracht
  • Nach Pelosi-Besuch: Taiwan vertreibt chinesische Flugobjekte mit Leuchtraketen

Guten Morgen... Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit - Publilius Syrus. Zwischen Deutschland und Russland gibt es derzeit einen heftigen Schlagabtausch darüber, wer denn nun die Schuld an der fehlenden Gas-Turbine für Nord Stream 1 trägt. Seit geraumer Zeit verweilt diese in Deutschland und wartet darauf, dass sie von Russland offiziell angefordert wird. Es muss nur jemand sagen, ich möchte sie haben, dann ist sie ganz schnell da, sagte gestern Bundeskanzler Olaf Scholz. Gazprom hingegen hat seinerseits mehrfach erklärt, dass Dokumente aus Deutschland fehlten, um den Rücktransport aufzunehmen. Kreml-Sprecher Peskow bekräftigte diese Darstellung erneut. Er stellte auch in Aussicht, dass Europa Gas über die auf Eis gelegte Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 erhalten könnte. Von dem Spiel auf Zeit profitieren derzeit eindeutig die Russen, da sich das gedrosselte Angebot in einem stark steigenden Gaspreis bemerkbar macht. Außer Spesen nichts gewesen: Ein überraschender Anstieg der US-Lagerbestände macht dem Ölpreis zu schaffen. Die Sorte Brent aus der Nordsee und das US-Öl WTI verbilligten sich zeitweise um drei Prozent. Zuvor hatte eine nur minimale Anhebung der Förderquoten durch die Opec+-Staaten den Kursen einen Schubs - mit einem ähnlich prozentuellen Ausschlag - in die Gegenrichtung verliehen. Die US-Industrie hat im Juni ein noch größeres Auftragsplus eingefahren als gedacht. Die Bestellungen legten zum Vormonat um 2,0 Prozent zu, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Damit fiel der Zuwachs noch größer aus als im Mai mit revidiert 1,8 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für Juni lediglich mit einem Plus von 1,1 Prozent gerechnet. Trotz der jüngsten Talfahrt der US-Wirtschaft hält sich die US-Industrie weiter in der Wachstumsspur. Das signalisiert die jüngste Firmenumfrage des Institute for Supply Management.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR0,252%0,963%1,42%1,66%
GBP2,003%0,000%2,58%2,33%
USD2,832%3,843%2,85%2,75%
JPY-0,013%0,000%0,11%0,32%
CHF0,000%0,000%0,99%1,29%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,87%-0,18%0,38%
UK1,93%0,972%1,84%
USA2,72%1,512%3,08%
Japan0,18%0,07%-0,09%
Schweiz0,51%-0,135%0,12%
EURUSD
USD1,0168-
CAD1,30561,2839
GBP*0,83641,2153
CHF0,97700,9607
AUD*1,46070,6960
JPY136,06133,80
SEK10,382410,2076
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d156,96
Öl Sorte Brent in USD/Fass96,87
Gold in USD/Feinunze1.771,76
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-13,15%4298,41
S&P 500-2,53%4766,18
NIKKEI-6,71%28791,71

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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