Frühindikatoren 04.10.2018

Publizierdatum: 4. Oktober 2018

Downloads

TypDokumentDatei-Größe
Fruehkommentar_file.pdf135 KB
Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.8288.0252.92612.2883.3953.4052.17426.64324.043
+0,20%+0,32%+0,07%-0,42%+0,45%+0,49%+0,46%-1,66%-0,28%
  • Wenn Du denkst es geht nicht mehr, muss ein Börsengang her
  • Aston Martin bei Börsendebüt ausgebremst
  • Moody’s sieht dunkle Wolken über Europa
  • Dow Jones mit neuem Rekordhoch, Nikkei 225 neutral, Hong Kong weiter abwärts!

Guten Morgen...1,1471...Berlin ist, wenn die Airline pleite geht, bevor der Flughafen eröffnet wird. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young haben wir das stärkste IPO-Jahr seit dem Jahr 2000. Professor Jay Ritter von der University of Florida geht bei seiner Untersuchung sogar noch etwas weiter in die Tiefe: Etwa 83% der in den USA gelisteten Börsengänge in den ersten drei Quartalen 2018 betreffen Unternehmen, die in den 12 Monaten vor ihrem IPO Geld verloren haben. Dies ist ein neuer Rekord, so Ritter. Die bisher höchste Quote von Unternehmen mit einem negativen EPS beim Börsengang lag im Jahr 2000 bei 81% - auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase. Apropos Börsengang: Aston Martin legte beim Börsendebüt einen Fehlstart hin. Der Ausgabepreis von GBP 19 war wohl etwas zu optimistisch gewählt, für eine Firma die in der Vergangenheit sieben Mal bankrott ging. Die Ratingagentur Moody's äußert sich skeptisch zu Europa: Zwar hat sich seit 2008 einiges verbessert, Europa bleibt jedoch wirtschaftlich anfällig, denn die Schuldenstände sind höher, es gibt weniger Möglichkeiten, die konjunkturelle Erholung zu stützen, die Assetpreise befinden sich auf Rekordhöhe, politische und regulatorische Risiken nehmen zu, und neue Technologien bergen Störpotenzial für die bisherigen Geschäftsmodelle in immer mehr Branchen. Regierungen und Notenbanken haben ihr Pulver weitgehend verschossen - sie hätten nicht mehr viel Spielraum, um sich dem nächsten Abschwung entgegenzustellen. Die seit der letzten Krise eingeleiteten geldpolitischen Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur zeigten immer weniger Erfolge, so Moody's. Nichtsdestotrotz geht die Rekordjagd am Dow Jones weiter - gestern fehlten dem Index lediglich 49 Punkte um die Marke von 27.000 zu touchieren. Der Nikkei 225 tritt heute auf der Stelle, während in Hong Kong die Kurspfeile abwärts zeigen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,318%-0,157%0,40%1,00%
GBP0,797%1,062%1,44%1,66%
USD2,408%2,927%3,16%3,22%
JPY-0,066%0,135%0,14%0,35%
CHF-0,738%-0,533%-0,03%0,51%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,48%0,42%-0,54%
UK1,59%1,19%0,84%
USA3,22%2,41%2,89%
Japan0,16%0,05%-0,11%
Schweiz0,04%-0,07%-0,70%
EURUSD
USD1,1472-
CAD1,47751,2878
GBP*0,88691,2933
CHF1,13830,9921
AUD*1,61950,7083
JPY131,21114,35
SEK10,40009,0641
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d158,93
Öl Sorte Brent in USD/Fass86,11
Gold in USD/Feinunze1.197,68
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-2,82%3.503,96
S&P 500+14,44%2.673,61
NIKKEI+8,81%22.764,94

Dow Jones Index

Dow Jones Index

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

Hinweis:
Diese Information ist eine Marketingmitteilung, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthalten weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Diese Marketingmitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich bei Anlageberatungen kann die Schoellerbank die persönlichen Verhältnisse des Kunden (Anlageziele, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse) berücksichtigen, sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchführen.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

Haftungsbeschränkung:
Alle Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank ist zu einer Aktualisierung dieser Informationen nicht verpflichtet.
Die Haftung der Schoellerbank für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Informationen wird ausgeschlossen.
VOILA_REP_ID=C1257E77:00296CBA