Frühindikatoren 04.10.2019

Publizierdatum: 4. Oktober 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.2017.8722.91111.9252.9063.4172.03225.95021.401
+0,47%+1,12%+0,80%-2,76%-0,64%+0,12%-0,60%-0,61%+0,28%
  • Dow Jones rettet sich ins Plus, Nikkei legt leicht zu, Asien im Minus
  • Trump: Vor laufenden Kameras fordert er China zu Ermittlungen gegen Biden auf
  • Tesla enttäuscht die Anleger - weniger Autos abgesetzt als erhofft
  • Apple spricht sich gegen eine eigene digitale Währung aus

Guten Morgen...1,0969... Die Götterdämmerung ist abgesagt. In den USA hat sich nach der Industriestimmung auch ein wichtiges Konjunkturbarometer für die Dienstleister eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) fiel um 3,8 Punkte auf 52,6 Zähler. Das ist der tiefste Stand seit gut drei Jahren. Analysten hatten im Mittel einen viel geringeren Rückgang auf 55,0 Punkte erwartet. Zuvor ist der ISM-Index der Industrie mit 47,8 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet. Damit fiel er auf den tiefsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen. Diese Daten schürten unter den Marktteilnehmern Rezessionsängste, trotzdem rettete sich der Dow Jones nach schwachem Start in die Gewinnzone. Der Grund ist einfach: Nachdem sich die Datenlage in Amerika zunehmend verschlechtert, rechnen nun immer mehr Investoren damit, dass die US-Notenbank zum Eingriff gezwungen wird, um die Konjunktur am Laufen zu halten beziehungsweise zu stimulieren. Indirekt ist auch Trump nicht ganz unschuldig dabei, da er mit seinen Strafzöllen weltweit für Unruhe sorgt. Anscheinend liegt seine neue Taktik jetzt darin, nicht mehr die US-Notenbank verbal anzugreifen, sondern mit Handelszöllen derartige Turbulenzen zu verursachen, dass die Fed gar nicht umhinkommt, die Zinsen zu senken. Die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung der US-Notenbank bereits auf ihrer nächsten Zinssitzung Ende Oktober stieg auf 90%. Der US-Aktienmarkt ist wieder in die Blackout-Period eingetreten, in der die Unternehmen ihre Geschäftszahlen berichten und keine Aktien zurückkaufen dürfen. Anleger sind somit in den nächsten Wochen auf sich allein gestellt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,425%-0,328%-0,42%-0,18%
GBP0,761%0,892%0,58%0,63%
USD2,043%1,914%1,31%1,42%
JPY-0,109%0,015%-0,18%-0,05%
CHF-0,775%-0,616%-0,72%-0,44%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,58%0,25%-0,76%
UK0,48%1,27%0,40%
USA1,55%2,69%1,40%
Japan-0,21%0,00%-0,33%
Schweiz-0,77%-0,17%-0,90%
EURUSD
USD1,0969-
CAD1,46261,3332
GBP*0,88871,2342
CHF1,09680,9996
AUD*1,62430,6754
JPY117,17106,81
SEK10,81809,8590
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,46
Öl Sorte Brent in USD/Fass58,00
Gold in USD/Feinunze1.506,95
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+13,85%3.001,42
S&P 500+21,42%2.506,85
NIKKEI+14,72%20.014,77

Dow Jones mit Stabilisierungsversuch

Dow Jones mit Stabilisierungsversuch

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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