Frühindikatoren 05.01.2018

Publizierdatum: 5. Januar 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.0757.0782.72413.1683.5553.5692.23030.72923.704
+0,61%+0,18%+0,40%+1,46%+1,94%+1,68%+0,32%-0,02%+0,84%
  • Stärkster Einbruch auf britischem Automarkt seit acht Jahren
  • US-Notenbanker - Keine schnelleren Zinserhöhungen wegen Steuerreform
  • Drogenpolitik: US-Regierung will die Legalisierung von Marihuana bremsen
  • Enorme Schäden durch Rekord-Kältewelle in den USA

Guten Morgen...1,2070...Europas Anleger haben den sehr festen Euro kaum Beachtung geschenkt. Europas Börsen legten besonders stark zu. Unterstützt wurde die gute Stimmung vom überraschend starken Stellenzuwachs in der US-Privatwirtschaft. Die Firmen stellten dem Personaldienstleister ADP zufolge mit 250.000 Mitarbeitern 60.000 mehr ein als erwartet. Es war der größte monatliche Zuwachs seit März. Die Umfrage gibt einen ziemlich positiven Vorgeschmack auf die amtlichen Daten vom US-Arbeitsmarkt, die heute veröffentlicht werden. Die FED hatte im Dezember auf den Job-Boom mit der dritten Zinserhöhung im Jahr 2017 reagiert. Durch Intel (-1,4%) wurde die Stimmung an der Wall Street nur unwesentlich gebremst. Ein von Intel seit Jahren verkaufter Mikroprozessor hat eine Sicherheitslücke, die es Hackern ermöglichen kann, Passwörter auszulesen. Auch Chips des Rivalen AMD (+5%) bergen laut Experten Risiken. AMD setzten aber ihren Aufwärtstrend fort. Gegen den Trend abwärts ging es mit Tesla, mit US-Kaufhausketten und mit der Apothekenkette Walgreens Boots (-5%). Tesla enttäuschte mit seinen Absatzzahlen und weiteren Verzögerungen bei der Fertigung seines Hoffnungsträgers Model 3. Die durch den Online-Handel in Bedrängnis geratenen Einzelhändler in den USA hatten im Weihnachtsgeschäft zwar mehr umsetzen können, doch reichte das Investoren nicht, die keine nachhaltige Verbesserung der Geschäftslage sahen. Die derzeitigen Wetterextremereignisse dürften ihre Wirkung auf die Versicherungswirtschaft laut Analysten nicht verfehlen. Im Durchschnitt war die Oberflächentemperatur von Oktober bis Dezember 2017 des Nordpolarmeeres auf Höhe von Spitzbergen um 12.96°C (!) wärmer als in der gleichen Periode von 1981-2011. Das ist ein Zeichen für einen möglichen abrupten Klimawandel. Forscher forderten Politiker zu sofortigen entschlossenen Gegenmaßnahmen auf.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,187%0,28%0,86%
GBP0,518%0,763%1,05%1,30%
USD1,704%2,138%2,28%2,44%
JPY-0,032%0,115%0,09%0,25%
CHF-0,736%-0,520%-0,15%0,25%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,43%0,42%-0,61%
UK1,24%1,19%0,50%
USA2,46%2,41%1,96%
Japan0,06%0,05%-0,14%
Schweiz-0,11%-0,07%-0,78%
EURUSD
USD1,2070-
CAD1,50761,2489
GBP*0,88931,3571
CHF1,17630,9743
AUD*1,53850,7844
JPY136,43113,01
SEK9,81848,1338
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d161,59
Öl Sorte Brent in USD/Fass67,99
Gold in USD/Feinunze1.319,86
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E1,86%3.503,96
S&P 5001,26%2.673,61
NIKKEI3,17%22.764,94

Intel in US-Dollar

Intel in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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