Frühindikatoren 05.01.2021

Publizierdatum: 5. Januar 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
30.22412.6983.70113.7272.7923.5641.84127.50827.162
-1,25%-1,47%-1,48%+0,06%+0,43%+0,33%+1,70%+0,13%-0,35%
  • Wähler in Georgia entscheiden über Machtverhältnisse im US-Senat
  • Bankenverband erwartet 2021 Tausende zusätzliche Insolvenzen
  • Berlin - Länderchefs offenbar einig über Lockdown bis Ende Januar
  • US-Börse NYSE sperrt chinesische Telekom-Konzerne nun doch nicht

Guten Morgen...Stefan Zweig hat in seinem Werk: Welt von gestern, den Epochenwechsel als die rasante Abfolge von Widersprüchen beschrieben. Ein einziges Leben vom Anfang bis zum Ende, ohne Aufstiege, ohne Stürze, ohne Erschütterung und Gefahr, ein Leben mit kleinen Spannungen, unmerklichen Übergängen. Eine rasante Abfolge von Widersprüchen gibt es an der Börse zuhauf. Die angelaufenen Impfungen, die Versprechen staatlicher Konjunkturprogramme und die anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken haben den DAX gestern zur Jahreseröffnung auf ein Rekordniveau gehievt. Im Handelsverlauf setzten jedoch nach deutlichen Rückgängen in New York Gewinnmitnahmen ein. Als Grund nannten Händler an der Wall Street die Unsicherheit vor den heutigen Stichwahlen in Georgia. Während den Demokraten eine Mehrheit im Repräsentantenhaus bereits sicher ist, hängt die Mehrheit in der zweiten Kongress-Kammer - dem Senat - von den Wahlen im Bundesstaat Georgia ab. Bitcoin stieg zunächst auf ein Rekordhoch von 33.867,50 Dollar. Gewinnmitnahmen drückten den Kurs zeitgleich mit der Börsenkorrektur dann auf bis zu 27.700 Dollar. Der US-Börsenbetreiber New York Stock Exchange will entgegen einer früheren Ankündigung doch nicht die drei großen chinesischen Telekom-Konzerne China Mobile (+6%), China Telecom (+6,2%) und China Unicom (+8,1%) vom Handel ausschließen. Ein Erlass der US-Regierung vom November hatte Investitionen in insgesamt 31 Firmen untersagt, die nach ihrer Darstellung vom chinesischen Militär kontrolliert werden. Die Ministerpräsidenten haben sich vor ihrer Konferenz mit Merkel offenbar weitgehend auf eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis zum 31. Januar verständigt. Eine Empfehlung für die Schließung von Schulen und Kitas sei dagegen weiter strittig. Johnson verkündet gestern einen neuen nationalen Lockdown für England.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,546%-0,502%-0,49%-0,30%
GBP0,027%0,082%0,17%0,37%
USD0,237%0,341%0,40%0,89%
JPY-0,080%0,053%-0,06%0,02%
CHF-0,768%-0,610%-0,57%-0,31%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,60%-0,58%-0,73%
UK0,19%0,20%-0,14%
USA0,92%0,91%0,12%
Japan0,01%0,02%-0,13%
Schweiz-0,52%-0,449%-0,78%
EURUSD
USD1,2268-
CAD1,56441,2753
GBP*0,90251,3590
CHF1,08010,8804
AUD*1,59220,7704
JPY126,31102,96
SEK10,09038,2257
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d178,12
Öl Sorte Brent in USD/Fass50,93
Gold in USD/Feinunze1.937,26
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E+0,32%3552,64
S&P 500-1,91%3756,07
NIKKEI-1,15%27444,17

DAX

DAX

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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