Frühindikatoren 05.04.2018

Publizierdatum: 5. April 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.2647.0422.64511.9583.3903.3402.03629.51921.694
+0,96%+1,45%+1,16%-0,37%-0,36%-0,2%+0,05%-2,19%+1,76%
  • Differenzen über Mietpreisbremse: SPD und CSU sind uneins darüber, welches Modell sinnvoll ist
  • Cambridge Analytica: Etwa 87 Millionen Nutzer von Facebook-Datenskandal betroffen
  • Trumps Handelspolitik schreckt deutsche Investoren in den USA ab
  • US-Vertreter deuten in Handelsstreit mit China Gespräche an

Guten Morgen...1,2280...Der Handelsstreit zwischen den USA und China hat gestern an den Börsen zunächst zu herben Verlusten geführt. Im späten US-Geschäft haben mutige Investoren die Gelegenheit zum Einstieg genützt und den Markt kräftig nach oben getrieben. Die von beiden Seiten angekündigten Zölle werden nicht kurzfristig eingeführt. Das lässt Spielraum für Verhandlungen. China hatte Zölle auf US-Einfuhren angekündigt, die unter anderem auf Autos, Flugzeuge und Soja erhoben werden sollen. Damit reagierte Peking auf Stunden zuvor angekündigte neue US-Zölle. Trumps Wirtschaftsberater Kudlow erklärte dann aber nach Börseneröffnung in New York, die Schritte hätten das Ziel, Gepflogenheiten und Gesetze des Freihandels zu bewahren. Das seien Verhandlungen, in denen alle Mittel genutzt würden. Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte später dazu, die Erklärung sei dazu gedacht gewesen, die Märkte zu beruhigen. Am Rohstoffmarkt gerieten die Preise für Sojabohnen ins Taumeln. Doch da sich dadurch die Kosten für Fleisch- oder Geflügelproduzenten verringern, stiegen die Kurse einiger großer US-Lebensmittelhersteller kräftig. Zu den Verlierern zählten gegen den Trend an der Wall Street Boeing (-1%, zwischenzeitlich -6%). Der Flugzeugbauer ist der größte US-Exporteur nach China. Ford und GM drehten nach einem schwachen Auftakt deutlich ins Plus. Der Datenskandal bei Facebook (gegen den Trend -0,6%) ist offenbar größer als bisher gedacht. Facebook erklärte, bis zu 87 Millionen Nutzer könnten betroffen sein. Spotify verloren 3,2% auf USD 144. Die Schweden hatten am Dienstag ein fulminantes Börsendebüt hingelegt, die Papiere kosteten zeitweise USD 169. Der Referenzwert lag bei USD 132. Unter Druck blieben in Europa bis zuletzt die Stahlwerte (ArcelorMittal -3,7%). Die Börsen in Asien sind heute natürlich aufgrund der Wall Street Vorgaben sehr fest (Samsung +4,6%).

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,328%-0,190%0,35%0,94%
GBP0,743%1,023%1,38%1,53%
USD2,325%2,681%2,73%2,80%
JPY-0,038%0,115%0,08%0,23%
CHF-0,735%-0,523%-0,09%0,37%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,50%0,42%-0,58%
UK1,36%1,19%0,84%
USA2,81%2,41%2,31%
Japan0,04%0,05%-0,13%
Schweiz-0,01%-0,07%-0,89%
EURUSD
USD1,2277-
CAD1,56771,2770
GBP*0,87241,4073
CHF1,18030,9612
AUD*1,59600,7692
JPY131,24106,90
SEK10,30868,3957
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,47
Öl Sorte Brent in USD/Fass68,36
Gold in USD/Feinunze1.328,84
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-4,68%3.503,96
S&P 500-3,33%2.673,61
NIKKEI-1,84%22.764,94

Samsung in KRW mit Regression (log. Skala)

Samsung in KRW mit Regression (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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