Frühindikatoren 05.06.2019

Publizierdatum: 5. Juni 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.3327.5272.80311.9712.9293.3332.07726.96020.778
+2,06%+2,65%+2,14%+1,51%+1,06%+1,01%+0,39%+0,74%+1,81%
  • US-Handelsministerium fordert höhere Förderung von wichtigen Erzen
  • Griechenland fordert von deutscher Bundesregierung Verhandlungen über Reparationen
  • Handelskonflikt hin oder her - Hoffnung auf sinkende Zinsen löst Kursrally aus
  • Laut EZB gibt es immer weniger Bank-Filialen in Europa

Guten Morgen...1,1250 USD...Wir sollten immer daran denken, dass es auch noch etwas anderes auf der Welt gibt als die Gewöhnlichkeit. Thomas Bernhard. Mit Gewöhnlichkeit hat diese Rallye nichts zu tun. FED-Chef Powell erklärte, die US-Notenbank würde ''angemessen'' auf Risiken aus dem Handelskonflikten reagieren. Damit ließ er einen Spielraum für mögliche Zinssenkungen offen. Das war ein Knalleffekt. Die Marktteilnehmer sind lärmempfindlich. Prädikat: bewegend. Der Bondmarkt hat längst mehrere Zinssenkungen der FED eingepreist. Genährt wurden die Spekulationen auf Zinssenkungen auch durch die Entscheidung der australischen Notenbank, den Schlüsselsatz auf ein Rekordtief zu senken. Wow - die Wall Street verzeichnete trotz der andauernden Handelskonflikte den größten Tagesgewinn seit fünf Monaten. Sehr fein. Lovely Aktienmarkt, lovely Rose. You are the Grace. Wenn Benjamin Graham noch lebte, hätte er vor lauter Glück Herzrasen. In der Hoffnung auf einen Wachstumsschub durch Zinssenkungen der großen Notenbanken stiegen Anleger natürlich auch in europäische Aktien ein. Angesichts der geringen Inflation könnte die EZB morgen ihre geplanten Billig-Kredite für Geschäftsbanken vielleicht zu sehr günstigen Konditionen vergeben. Als Hauptprofiteure gelten Banken in der Peripherie. Bankenindices in Südeuropa legten stellenweise stark zu. Selbst die Deutsche Bank Aktie (+4,5%) machte einen Kletterkurs. Die Titel waren zuletzt von einem Rekordtief auf das nächste gefallen. Das US-Handelsministerium empfiehlt in einem neuen Bericht dringliche Maßnahmen zur Steigerung der US-Förderung von Erzen, zu denen Seltene Erden gehören. Ein Stopp von chinesischen oder russischen Exporten könnte ''massive Erschütterungen'' der Versorgungsketten hervorrufen, warnte die Behörde. Das klingt fast schon so, als besäßen die US-Behörden einen Plan für die Zukunft.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,322%-0,177%-0,11%0,30%
GBP0,793%0,986%0,95%1,10%
USD2,474%2,405%1,85%2,04%
JPY-0,064%0,078%-0,11%0,04%
CHF-0,714%-0,517%-0,56%-0,15%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,21%0,25%-0,65%
UK0,90%1,27%0,60%
USA2,11%2,69%1,87%
Japan-0,12%0,00%-0,21%
Schweiz-0,47%-0,17%-0,81%
EURUSD
USD1,1264-
CAD1,50681,3375
GBP*0,88591,2712
CHF1,11710,9915
AUD*1,60960,6997
JPY121,72108,08
SEK10,62289,4266
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d168,46
Öl Sorte Brent in USD/Fass61,67
Gold in USD/Feinunze1.326,26
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+11,05%3.001,42
S&P 500+13,85%2.506,85
NIKKEI+7,22%20.014,77

Deutsche Bank

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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