Frühindikatoren 05.07.2019

Publizierdatum: 5. Juli 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.9668.1702.99612.6303.0333.5442.18828.82721.710
+0,67%+0,75%+0,77%+0,11%+0,75%+0,10%-0,10%+0,11%+0,04%
  • EU-Gespräche: Kurz unterstützt von der Leyen
  • Börsen schielen auf US-Arbeitsmarktdaten
  • Adidas-Aktie holt nach Aufwärtsmarathon etwas Luft
  • Preisverfall bei Speicherchips drückt den Gewinn von Samsung

Guten Morgen...1,1278...Von der Leyen muss weiter Überzeugungsarbeit leisten, will sie die erste Frau im Amt des Kommissionspräsidenten der EU werden. Kurz sagt Unterstützung zu. Derweil plätscherte der gestrige Handelstag etwas lustlos vor sich hin. Kein Wunder, blieben doch die amerikanischen Börsen geschlossen, womit sich den Aktionären einmal mehr die Gelegenheit bot, Roland Emmerichs Science-Fiction-Spektakel Independence Day zu gönnen. Noch mehr Action verspricht vermutlich der heutige Nachmittag. Da werden in Amerika die Arbeitsmarktdaten vom Juni veröffentlicht, sozusagen das konjunkturelle Highlight der Woche. Sollten die Zahlen zu Beschäftigung und Löhnen sowie Gehältern enttäuschen, könnte das die Erwartung sinkender Leitzinsen in den USA befeuern. Das wiederum dürfte die Aktienkurse weiter nach oben treiben, profitieren doch viele Unternehmen von niedrigen Zinsen. Zudem würde dann die Attraktivität von Aktien gegenüber Anleihen weiter zunehmen. Im Umkehrschluss könnte es zum Wochenschluss zu Gewinnmitnahmen kommen, sollte sich der Arbeitsmarkt robust präsentieren. Verrückte Welt! Aus antizyklischer Sicht ist der Freudentaumel am Aktienmarkt mit Vorsicht zu genießen - Euphorie ist keine gute Zutat, was steigende Kurse anbelangt. Auf der anderen Seite gilt das Sprichwort: Don`t fight the Fed. Umso mehr gilt es ein Auge auf die Arbeitsmarktdaten zu haben. Die Adidas-Aktie legte gestern eine Verschnaufpause ein und setzte um 0,5% zurück, nachdem sie am Mittwoch ein neues Allzeithoch bei EUR 280 erklimmen konnte. Damit verteuerte sich die Aktie in den vergangenen fünf Jahren um 415% - bezogen auf den 2014er Tiefststand bei EUR 53,99. Samsung verliert 1,1%, da der Tech-Riese im 2. Quartal operativ voraussichtlich 56% weniger verdiente als vor einem Jahr. Die asiatischen Börsen treten heute weiter auf der Stelle und beobachten das Geschehen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,354%-0,258%-0,29%0,07%
GBP0,762%0,872%0,75%0,90%
USD2,303%2,179%1,69%1,86%
JPY-0,070%0,045%-0,14%-0,02%
CHF-0,746%-0,600%-0,68%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,40%0,25%-0,75%
UK0,68%1,27%0,51%
USA1,94%2,69%1,75%
Japan-0,16%0,00%-0,21%
Schweiz-0,66%-0,17%-0,90%
EURUSD
USD1,1280-
CAD1,47301,3060
GBP*0,89661,2580
CHF1,11180,9854
AUD*1,60610,7022
JPY121,69107,88
SEK10,52919,3327
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,85
Öl Sorte Brent in USD/Fass63,39
Gold in USD/Feinunze1.417,12
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+18,08%3.001,42
S&P 500+21,52%2.506,85
NIKKEI+12,05%20.014,77

Adidas-Aktie packt den Tiger in den Tank

Adidas-Aktie packt den Tiger in den Tank

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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