Frühindikatoren 05.08.2019

Publizierdatum: 5. August 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.4858.0042.93211.8722.9473.3762.13026.18520.657
-0,37%-1,32%-0,73%-3,11%-0,49%-3,26%-2,37%-2,72%-2,04%
  • Trump-Aussagen fungieren als Anti-Viagra an den Börsen
  • Nervenkostüm angespannt - Angstbarometer schlägt aus
  • Anleihenkurse im Höhenflug - Sparen als Renditekiller
  • Asiatische Börsen nach Handelsstreit unter Druck

Guten Morgen...1,1129...Donald Trump erwies sich in den letzten Tagen einmal mehr als Stimmungskiller. Nachdem der US-Präsident im Handelsstreit weiter auf Konfrontationskurs ging, knickten die Börsen rund um den Globus ein. Ab September sollen weitere chinesische Waren im Wert von USD 300 Mrd. mit höheren Zöllen belegt werden. China machte daraufhin deutlich, dass es mit Gegenmaßnahmen reagieren wird, wenn die Amerikaner ernst machen. Kaum verwunderlich, dass auf Wochensicht das schwächste Ergebnis beim Dow Jones seit Ende Mai zu resümieren ist. Und es hätte sogar noch schlimmer kommen können, wenn sich Amerika und Europa nicht auf einen besseren Zugang für amerikanisches Rindfleisch auf dem EU-Markt geeinigt hätten. Das half den US-Indizes im späten Handel, einen Teil der Verluste wettzumachen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Gegen den Trend konnte die US-Fotoplattform Pinterest nach guten Zahlen um fast 18% zulegen. Weiter abwärts geht es hingegen an den asiatischen Börsen, diese bauen heute ihre Verluste vom Freitag weiter aus. Der europäische Volatilitätsindex erreichte mit einem Sprung von 12,63 auf 18,34 den höchsten Stand seit Mai. Die Angst geht um, was den Kursen von sicheren Anleihen in die Karten spielt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist die Rendite der Bundesanleihe mit 30-jähriger Laufzeit in den negativen Bereich gerutscht. Damit werfen kurzfristig alle am Markt erhältlichen Bundeswertpapiere eine negative Rendite ab. Der Sparer zahlt somit am Ende des Tages die Rechnung. Anleger suchen ihr Heil unter anderem beim Yen, der als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten gilt. Zum Leidwesen der japanischen Exportunternehmen, deren Produkte sich über den Wechselkurs im globalen Vergleich verteuern. Der Nikkei liegt aktuell mit rund 2,3% im Minus und hat im August mehr als 900 Punkte eingebüßt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,380%-0,304%-0,38%-0,07%
GBP0,773%0,846%0,63%0,76%
USD2,239%2,116%1,52%1,66%
JPY-0,090%0,054%-0,16%-0,05%
CHF-0,772%-0,641%-0,75%-0,45%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,49%0,25%-0,79%
UK0,55%1,27%0,44%
USA1,78%2,69%1,65%
Japan-0,19%0,00%-0,22%
Schweiz-0,84%-0,17%-1,00%
EURUSD
USD1,1126-
CAD1,47171,3227
GBP*0,91691,2132
CHF1,08980,9792
AUD*1,64380,6768
JPY117,86105,92
SEK10,72339,6369
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,82
Öl Sorte Brent in USD/Fass61,15
Gold in USD/Feinunze1.452,57
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+12,48%3.001,42
S&P 500+20,57%2.506,85
NIKKEI+10,08%20.014,77

Volatilitätsindex: Angstbarometer mit Ausschlag nach oben!

Volatilitätsindex: Angstbarometer mit Ausschlag nach oben!

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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