Frühindikatoren 05.08.2022

Publizierdatum: 5. August 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.72712.7214.15213.6633.0343.7552.14520.15928.169
-0,26%+0,41%-0,08%+0,55%+0,95%+0,59%-0,08%-0,07%+0,85%
  • US-Aktienmärkte treten auf der Stelle - Asien mit leichten Zugewinnen - Öl im Sinkflug
  • Britische Notenbank warnt vor einer länger anhaltenden Rezession
  • Deutschland: Gesundheitsminister Lauterbach ist positiv auf Corona getestet worden
  • Vorankündigung: Die Frühindikatoren gehen vom 15. August bis 26. August in die Sommerpause

Guten Morgen... Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvor kommt - Whitman Rostow. Die Verbraucher im Euroraum rechnen einer Umfrage der EZB zufolge mit einer schrumpfenden Wirtschaft und einer anhaltend hohen Inflation. Im Mittel gehen die Konsumenten davon aus, dass in zwölf Monaten die Inflation immer noch bei 5,0 Prozent liegen wird, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Erhebung der EZB vom Juni ergab. In drei Jahren rechneten sie mit einer Teuerungsrate von 2,8 Prozent. Dies würde immer noch klar über der Zielmarke der Euro-Hüter liegen, die zwei Prozent Inflation als Planwert im Kopf haben. Doch nicht nur im Euroraum ist die Inflation das beherrschende Thema, auch auf der Insel ist die Teuerung mit zuletzt 9,4 Prozent völlig aus dem Ruder gelaufen. Die Antwort der britischen Notenbank folgte gestern: Die Währungshüter reagierten mit dem größten Zinsschritt ihrer jüngeren Geschichte. Sie hob den Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf 1,75 Prozent an - und damit so stark wie noch nie seit der 1997 erlangten Unabhängigkeit der Bank of England von der Politik. Kleiner Lichtblick in Sachen Inflation: Die Ölpreise gerieten am Donnerstag erheblich unter Druck, womit sie sich den Kursniveaus vor Kriegsbeginn in der Ukraine annäherten. Gestern kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent im Tief ca. 93,20 US-Dollar. Mit dem Rücksetzer gestern summiert sich der Abschlag zum Juni-Hoch auf mehr als 16 Prozent. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI sank im gestrigen Handelsverlauf auf etwa 87,55 Dollar - vom Hoch im Juni bedeutet das einen Rücksetzer von über 25 Prozent. Alibaba hat seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal stabil gehalten und damit überrascht. Die Erlöse stagnierten bei ca. 29,9 Milliarden Euro, aber viele Analysten hatten mit Schlimmerem gerechnet. Es ist das erste Mal seit der Firmengründung, dass Alibaba nicht wächst.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR0,269%1,014%1,37%1,63%
GBP2,016%0,000%2,57%2,33%
USD2,863%3,879%2,80%2,71%
JPY-0,015%0,000%0,11%0,31%
CHF0,000%0,000%0,94%1,23%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,81%-0,18%0,33%
UK1,88%0,972%1,86%
USA2,69%1,512%3,05%
Japan0,17%0,07%-0,10%
Schweiz0,42%-0,135%0,07%
EURUSD
USD1,0228-
CAD1,31691,2875
GBP*0,84251,2136
CHF0,97880,9565
AUD*1,46950,6959
JPY136,47133,40
SEK10,361510,1281
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d157,90
Öl Sorte Brent in USD/Fass94,39
Gold in USD/Feinunze1.790,89
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-12,64%4298,41
S&P 500-3,18%4766,18
NIKKEI-6,18%28791,71

Alibaba mit positiver Überraschung

Alibaba mit positiver Überraschung

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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