Frühindikatoren 05.09.2017

Publizierdatum: 5. September 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
21.9886.4352.47712.1023.2453.4302.15427.80519.411
+0,18%+0,10%+0,20%-0,33%-0,44%-0,39%-0,37%+0,24%-0,50%
  • Flugzeugzulieferer United Technologies übernimmt Rivalen Rockwell
  • Pirelli treibt Börsen-Comback voran
  • VW legt milliardenschweren Ducati-Verkauf auf Eis
  • Nestlé arbeitet am Verkauf seines US-Süßwarengeschäfts - endgültige Entscheidungen noch offen

Guten Morgen... USD 1,1903... Die Woche begann für die Aktienmärkte mit Verlusten. Nordkorea provoziert nach Einschätzung der USA mit seinem jüngsten Atomtest direkt einen Militärkonflikt. Nach den neuen Drohungen der USA dringen Russland und China auf eine diplomatische Lösung des Konflikts. Der US-Mischkonzern United Technologies will den Flugzeugausrüster Rockwell Collins für USD 30 Mrd. kaufen und mit seinen in diesem Bereich tätigen Sparten zusammenlegen. Mit dem Schritt will sich United Technologies besser gegen Druck der beiden großen Flugzeughersteller Airbus und Boeing bei den Verhandlungen wappnen - zudem rechnet der Konzern mit deutlich niedrigeren Kosten nach dem Zusammenschluss. Die Pläne für das Börsen-Comeback von Pirelli nehmen Formen an. Der weltweit fünftgrößte Reifenhersteller will Angaben zufolge im Oktober Investoren 40% seiner Anteile anbieten. China National Chemical (ChemChina) hatte den Lieferanten der Reifen für die Formel-1-Rennwagen für EUR 7 Mrd. übernommen und 2015 von der Börse genommen. Anschließend trennte der chinesische Staatskonzern das Geschäft mit Industrie- und Lkw-Reifen ab. Seitdem konzentriert sich Pirelli auf das ertragsstarke Geschäft mit Reifen für Premium-Autobauer wie Mercedes Benz, Audi und BMW. Der britische Industrie-Softwareanbieter Aveva und Schneider Electric aus Frankreich nehmen Insidern zufolge einen neuen Anlauf für einen Zusammenschluss. Dabei würde Schneider einen Mehrheitsanteil von Aveva übernehmen und zugleich sein eigenes Softwaregeschäft einbringen. Dies wäre nun der dritte Versuch. Volkswagen stoppt anscheinend den EUR 1,5 Mrd. schweren Verkauf der Motorradtochter Ducati. Gründe seien Widerstand des deutschen Betriebsrats und interne Unstimmigkeiten über die Strategie. Die japanischen Aktienmärkte zeigen sich angesichts der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel erneut schwächer.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,161%0,14%0,78%
GBP0,277%0,591%0,79%1,15%
USD1,316%1,713%1,73%2,05%
JPY-0,031%0,111%0,04%0,18%
CHF-0,726%-0,506%-0,27%0,20%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,37%0,21%-0,74%
UK1,06%1,24%0,19%
USA2,14%2,44%1,33%
Japan0,00%0,05%-0,15%
Schweiz-0,12%-0,19%-0,87%
EURUSD
USD1,1903-
CAD1,47581,2398
GBP*0,92061,2930
CHF1,13790,9558
AUD*1,49520,7958
JPY130,14109,32
SEK9,47677,9608
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d165,04
Öl Sorte Brent in USD/Fass52,19
Gold in USD/Feinunze1.336,01
IndexYTD in EUR31.12.2016
STOXX50E4,24%3.290,52
S&P 500-2,74%2.249,26
NIKKEI-3,91%19.114,37

Goldpreis je Unze in US-Dollar

Goldpreis je Unze in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Michael.Kastler (Tel. +43-662-885511-2694) e-mail: michael.kastler@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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