Frühindikatoren 05.12.2019

Publizierdatum: 5. Dezember 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.6508.5673.11313.1413.1133.6602.05726.19723.300
+0,53%+0,54%+0,63%+1,16%+0,64%+1,36%+0,41%+0,51%+0,71%
  • Wow - Japan will 220 Milliarden Euro schweres Konjunkturprogramm vorstellen
  • Chaos - Generalstreik in Frankreich - Chaos vor allem in Paris befürchtet
  • USA haben bei internationaler Digitalsteuer grosse Bedenken
  • Gucci-Mutter sondiert Übernahme von Moncler

Guten Morgen. I'm waiting for you. My hands are tied. She's got me with nothing to win and nothing left to lose. And you give yourself away. Through the storm, we reach the shore. U2. With or without you. Mit oder ohne Handelseinigung, die Börsen steigen wieder. Die Erwartungshaltung auf eine rasche Einigung ist so gering geworden, dass die Anleger nichts mehr zu verlieren haben. Wiedergewonnener Optimismus im Handelsstreit hat die Börsen beflügelt. Am Aktienmarkt griffen Investoren bei Werten zu, deren Geschäft stark vom Handel mit China abhängt. Dazu gehören u.a. Chiphersteller. Auch Finanzwerte waren gefragt. Geschürt wurden die Hoffnungen von einem Bloomberg-Bericht, demzufolge eine Einigung trotz des zuletzt raueren Tons zwischen beiden Seiten näher rücke. Sehr fein. Am 15. Dezember läuft eine von den USA gesetzte Deadline aus. Wie stark schadet der Konflikt der Wirtschaft jetzt schon? Dazu erfahren wir heute mehr, wenn die Auftragseingänge der deutschen Industrie, die europäischen Einzelhandelsumsätze sowie die Auftragseingänge langlebiger US-Güter veröffentlicht werden. Der Gucci-Mutterkonzern hat angeblich die Fühler nach dem Jackenhersteller Moncler ausgestreckt. Moncler wird in Mailand mit fast zehn Milliarden Euro bewertet. Japans Regierung wird ein gewaltiges Konjunkturpaket bekanntgeben. Dieses werde einen Gegenwert rund 220 Milliarden Euro haben. Der neu gewonnene Handels-Optimismus spiegelte sich auch am Rohstoffmarkt wider. Der Ölpreis (+4%) profitierte zusätzlich von Spekulationen, dass sich die Opec mit ihren Verbündeten bei den Beratungen auf eine Verschärfung ihrer Förderbremse einigt. Zudem gingen die US-Rohölbestände stärker zurück als erwartet. Das Zeitalter der Gleichgültigkeit fordert ihren Tribut: Aktuellen Hochrechnungen zufolge wird die Menschheit auch 2019 mehr Treibhausgase ausstoßen als in den Jahren davor.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,393%-0,267%-0,21%0,08%
GBP0,783%0,962%0,85%0,95%
USD1,887%1,917%1,53%1,67%
JPY-0,077%0,106%-0,04%0,07%
CHF-0,724%-0,520%-0,55%-0,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,32%0,25%-0,63%
UK0,74%1,27%0,57%
USA1,76%2,69%1,57%
Japan-0,04%0,00%-0,15%
Schweiz-0,63%-0,17%-0,78%
EURUSD
USD1,1080-
CAD1,46141,3187
GBP*0,84551,3104
CHF1,09450,9877
AUD*1,62070,6837
JPY120,62108,84
SEK10,53169,5028
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,70
Öl Sorte Brent in USD/Fass62,78
Gold in USD/Feinunze1.476,88
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+21,94%3.001,42
S&P 500+28,54%2.506,85
NIKKEI+21,33%20.014,77

Kering (Marken u.a. Gucci)

Kering (Marken u.a. Gucci)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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