Frühindikatoren 06.03.2018

Publizierdatum: 6. März 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.8757.3312.72112.0913.4043.3552.06130.41721.418
+1,37%+1,00%+1,10%+1,49%+0,45%+0,92%+0,63%+1,78%+1,79%
  • In the Moonlight Shadow - Schattenbanken-Sektor breitet sich weltweit immer stärker aus
  • Sehr fein - Geschäfte der US-Dienstleister laufen unerwartet gut - trotz Dämpfer
  • Trumps Handelsbeauftragter bringt Alternative zu NAFTA ins Gespräch
  • Nein wirklich - Italien-Wahl - Blackrock: EU-Neuausrichtung könnte erschwert werden

Guten Morgen...1,2350 USD... Es ist fraglich, ob die Empfehlungen von Schamanen etwas bringen, einen Handelskrieg abzuwenden: Sprich, vor dem Weißen Haus ein Opfer-Lamm schlachten und das Blut auf die Eingangstür des Weißen Hauses schmieren (wo man vermutlich vorab auf begeisterte Sicherheitskräfte trifft). Nach neueren Strömungen des Exorzismus könnte man alternativ dazu auch dem Teufel Angst machen, indem man ihm Bilder von Ivanka und Melania Trump zeigt. Schon eher könnte das ranghohen Republikanern gelingen. Die haben Trump von Schutzzöllen abgeraten. Die Börsen gehen nicht von einem Handelskrieg aus. 1986 explodierte die Challenger nach dem Start. Es dauerte mehrere Monate, bis ein ganzes Rudel von Experten herausgefunden hatte, welche mechanischen Komponenten von welchen Zulieferfirmen fehlerhaft waren. Nicht nach Monaten, sondern innerhalb von wenigen Minuten nach der Explosion wurden an der Börse bereits die Aktien jener der vier am Raketenbau beteiligten Firmen auf breiter Front verkauft, die diese fehlerhafte Komponente hergestellt hatten. Zufall. Nein, wir reden hier über die Meister der Seelenkunde, den Verknüpfern von Wirtschaft und Seismographie. Den Anlegern. Die sind gut gelaunt, sehr gut gelaunt. Die Börsen tendierten fester. Definitiv keine Handelskrieg-Börse. Trump drohte nun auch mit Zöllen auf europäische Autos. Autoaktien waren gegen den Trend relativ schwach in Europa. Die Wall Street wurde aber auch von einem stark gestiegenen Ölpreis gestützt. Besonders Energietitel waren gefragt. In einem späten Wirtschaftszyklus sind Rohstoffe oft gefragt. Axa brachen zeitweise um 10% ein. Der Versicherer will für gut 15 Milliarden Dollar den US-Mitbewerber XL Group (+29%) übernehmen. Ganz schön teuer (XL Größe). Als möglicher Käufer war zuvor auch die Allianz (+2,3%) gehandelt worden, ihre Aktien standen an der Dax-Spitze.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,327%-0,191%0,44%1,08%
GBP0,589%0,902%1,36%1,60%
USD2,035%2,498%2,72%2,86%
JPY-0,050%0,107%0,09%0,25%
CHF-0,743%-0,531%-0,02%0,47%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,64%0,42%-0,54%
UK1,49%1,19%0,80%
USA2,89%2,41%2,25%
Japan0,05%0,05%-0,16%
Schweiz0,07%-0,07%-0,89%
EURUSD
USD1,2343-
CAD1,60231,2981
GBP*0,89191,3838
CHF1,15990,9395
AUD*1,58810,7770
JPY131,07106,17
SEK10,18358,2483
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,88
Öl Sorte Brent in USD/Fass65,65
Gold in USD/Feinunze1.323,27
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-4,25%3.503,96
S&P 500-1,09%2.673,61
NIKKEI-2,97%22.764,94

Axa

Axa

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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