Frühindikatoren 06.04.2018

Publizierdatum: 6. April 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.5057.0772.66312.3053.4833.4302.08429.75521.643
+0,99%+0,49%+0,69%+2,90%+2,73%+2,68%+2,35%+0,80%-0,01%
  • Dax und EuroStoxx50 mit größtem Tagesgewinn seit einem Jahr
  • China nennt jüngste Trump-Drohung lächerlichen Einschüchterungsversuch
  • Trump überlegt Verdreifachung der Strafzölle auf Importe aus China
  • Wiener OMV kauft für 1,5 Mrd Dollar Anteil an Ölfeldern von Adnoc

Guten Morgen...1,2240...Investoren nutzten gestern in Europa die Gelegenheit zum Einstieg. Dax und EuroStoxx50 stiegen um jeweils knapp drei Prozent! Das ist für beide der größte Tagesgewinn seit einem Jahr. Genährt wurde die Kauflaune in Europa von der Gesprächsbereitschaft der USA und Chinas, nachdem diese zuvor Zölle auf Importe aus dem jeweils anderen Land angekündigt hatten. Allerdings könnte die Freude darüber möglicherweise vorschnell gewesen sein. Trump hat vor wenigen Stunden seinen Handelsbeauftragten angewiesen, zusätzliche Zölle in Höhe von USD 100 Mrd. (!) auf Importe aus China zu prüfen. Er begründete dies mit ''unfairen Vergeltungsmaßnahmen Chinas''. Der NIKKEI legt deshalb im Moment trotz der guten Vorgaben aus Europa und den USA ''nur'' um 0,1% zu. Als sicher geltende Staatsanleihen warfen Investoren aus ihren Depots. In Europa lagen diejenigen Werte gestern vorn, die zuvor besonders starke Verluste erlitten wie z. B. die Deutsche Bank. Auf europäischer Ebene gehörten der Spezialmaschinen-Bauer ASML und die Banco Santander zu den Favoriten. Zuckerberg beruhigte Anleger mit der Aussage, Facebook (+2,7%) spüre bislang kaum Auswirkungen auf seine Werbe-Einnahmen. Die neueste Auflage seines Ego-Shooters ''Far Cry'' verzeichnete den zweitbesten Verkaufsstart eines Ubisoft-Titels (zeitweise +11%). Der Produzent von Spielfilmen für Streaming-Dienste Dolphin (zeitweise +65%) überzeugte ebenfalls mit guten Zahlen. Bei ihrem Börsendebüt fielen dagegen die Aktien der Immobilienfirma Godewind. Der März war kälter als der Januar. Die Kaltlufteinbrüche Ende Februar und Mitte März waren so ungewöhnlich, dass sich auch Klimaforscher dafür interessieren. Allerdings waren die Auswirkungen auf die Wirtschaft nicht stark. Auch die US-Handelsbilanz für Februar blieb ohne direkte Auswirkung auf die Kurse. Dabei war das Außenhandelsdefizit größer als gedacht.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,328%-0,191%0,38%0,98%
GBP0,752%1,035%1,41%1,56%
USD2,331%2,700%2,73%2,82%
JPY-0,031%0,115%0,08%0,24%
CHF-0,735%-0,523%-0,06%0,38%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,52%0,42%-0,58%
UK1,42%1,19%0,87%
USA2,81%2,41%2,29%
Japan0,04%0,05%-0,14%
Schweiz0,01%-0,07%-0,92%
EURUSD
USD1,2241-
CAD1,56321,2768
GBP*0,87461,3992
CHF1,17810,9623
AUD*1,59530,7672
JPY131,31107,26
SEK10,32038,4289
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,11
Öl Sorte Brent in USD/Fass67,83
Gold in USD/Feinunze1.328,57
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-2,11%3.503,96
S&P 500-2,39%2.673,61
NIKKEI-2,13%22.764,94

DAX

DAX

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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