Frühindikatoren 06.04.2020

Publizierdatum: 6. April 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
21.0537.3732.4899.5261.9652.6631.54523.50218.331
-1,69%-1,53%-1,51%-0,47%-0,84%-0,95%-1,23%+1,15%+2,86%
  • Trump droht mit Zöllen auf Erdöl-Importe
  • Britische Notenbank schließt monetäre Finanzierung aus
  • Japans Regierungschef will Ausnahmezustand verhängen
  • Spaniens Regierungschef fordert rigorose Solidarität - Vergemeinschaftung von Schulden

Guten Morgen...Verluste machen, Schrumpfung? Auch die US-Wirtschaft weiß, wie das geht. Der drastische Stellenabbau in den USA hatte noch am Freitag die Börsen belastet. Morgan Stanley hält einen Einbruch der US-Wirtschaftsleistung um 38% (!) im zweiten Quartal für möglich - das wäre so viel wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. In Japan wird der Notstand mit Tokio und Osaka die zwei größten Millionenmetropolen treffen. Diese eigentlich schlechte Meldungslage wird aber an der Börse heute überlagert. Der S&P Future steigt zur Stunde um gleich 3,4%. Japan erwägt, den Vorrat an Avigan auf das Dreifache der derzeitigen Menge für die Behandlung von 2 Millionen mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen aufzustocken. Sollte sich eine Wirksamkeit gegen die COVID-19-Pneumonie bestätigen, könnte die Regierung das Medikament bald zur Behandlung zulassen. Patienten, denen das Medikament in Shenzhen in einer Testphase verabreicht wurde, wurden im Schnitt vier Tage danach negativ getestet. Im Gegensatz dazu steht der Schnitt von elf Tagen bei denjenigen, die nicht mit dem Medikament behandelt wurden. Die Hoffnung besteht, dass dieses Mittel die Situation substanziell verändern könnte. Trump äußert sich gestern anders als viele andere US-Spitzenpolitiker und Experten vorsichtig optimistisch zur Entwicklung der Pandemie. Wir beginnen, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, sagte er. Er hoffe, dass sich ein Abflachen der Corona-Krise in einigen Brennpunkten zeige. Er nahm dabei Bezug auf den derzeit am schlimmsten betroffenen Bundesstaat New York. Dort gab es zwar fast 600 weitere Tote und mehr als 7.300 Neuinfektionen. Erstmals seit einer Woche seien aber etwas weniger Menschen als am Vortag gestorben. Vielleicht ist das ein gutes Zeichen, meinte der US-Präsident. Am Ölmarkt trieben Spekulationen auf Opec-Förderkürzungen die Preise in die Höhe.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,341%-0,149%-0,25%-0,05%
GBP0,641%0,824%0,47%0,54%
USD1,387%1,050%0,50%0,65%
JPY-0,018%0,123%-0,06%0,02%
CHF-0,607%-0,419%-0,44%-0,17%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,43%-0,19%-0,65%
UK0,31%0,83%0,09%
USA0,63%1,91%0,24%
Japan0,00%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,34%-0,47%-0,58%
EURUSD
USD1,0827-
CAD1,53461,4172
GBP*0,88511,2230
CHF1,05750,9766
AUD*1,79970,6016
JPY117,93108,91
SEK11,022010,1752
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,06
Öl Sorte Brent in USD/Fass33,51
Gold in USD/Feinunze1.615,99
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-28,89%3.745,15
S&P 500-20,23%3.230,78
NIKKEI-19,95%23.656,62

NIKKEI in YEN log. Skala mit Trend

NIKKEI in YEN log. Skala mit Trend

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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