Frühindikatoren 06.05.2019

Publizierdatum: 6. Mai 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.5058.1642.94612.4133.1743.5022.12329.12422.259
+0,75%+1,58%+0,96%+0,55%-0,52%+0,39%+0,40%-3,18%-0,22%
  • Völlig überraschende 180 Grad Wende - Trump erhöht Zölle für Einfuhren auf 25 Prozent
  • Märkte in China brechen ein - Chinas Zentralbank mit neuen Konjunkturhilfen
  • Medien - China erwägt angeblich Abbruch der Handelsgespräche mit den USA
  • Sehr gute US-Arbeitsmartdaten - US-Jobmotor läuft auf vollen Touren

Guten Morgen...1,1190 USD... Am Freitag hatte Trump erklärt, die Handelsgespräche würden ''ziemlich gut'' laufen. Auf Twitter kündigte Trump gestern plötzlich für bestimmte chinesische Waren eine Erhöhung der Einfuhrzölle von bisher zehn auf 25 Prozent an, gültig ab Freitag. ''Der Handelsdeal mit China geht weiter, aber zu langsam, weil sie versuchen, nachzuverhandeln'', erklärte er und fügte hinzu: ''Nein!'' Der Aktienmarkt in Shanghai (-5,3%) erlebt im Augenblick einen Crash. Die Anleger sind gespannt, wie der Markt heute in Europa und den USA auf die völlig neue Nachrichtensituation reagieren wird. Trump hatte vor zehn Monaten Einfuhren bestimmter Waren aus China im Volumen von 200 Milliarden Dollar mit Sonderzöllen von zehn Prozent belegt und zugleich eine mögliche Erhöhung auf 25 Prozent für den Januar signalisiert. Im Dezember hat man sich auf einen vorläufigen Waffenstillstand verständigt. Für weitere Importe im Volumen von 50 Milliarden Dollar - vor allem im High-Tech-Sektor - liegt der Satz bereits bei 25 Prozent. Warenimporte im Wert von 325 Milliarden Dollar blieben zunächst frei von Sonderzöllen. Dies werde sich aber kurzfristig ändern, schrieb Trump. Dies würde bedeuten, dass praktisch alle US-Importe aus China Sonderzöllen unterlägen. Ob die Handelsgespräche in den nächsten Tagen - wie vorgesehen - nun in Washington weitergehen, ist völlig unklar. In weniger als zwei Wochen steht auch eine Entscheidung über mögliche Sonderzölle auf die Einfuhr von Autos und Autoteilen aus der EU an. Noch besteht Hoffnung, dass der Konflikt nicht in einem globalen Handelskrieg mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft endet. Europas Börsen waren dank eines brummenden US-Jobmotors und starker Firmenbilanzen letzte Woche noch fest. Die Regierung in Washington meldete für April 263.000 (Erwartung: 185.000) neue Stellen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,309%-0,114%0,04%0,52%
GBP0,812%1,083%1,23%1,39%
USD2,560%2,746%2,34%2,47%
JPY-0,064%0,095%-0,03%0,12%
CHF-0,718%-0,515%-0,37%0,05%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland0,02%0,25%-0,60%
UK1,22%1,27%0,80%
USA2,53%2,69%2,34%
Japan-0,04%0,00%-0,14%
Schweiz-0,29%-0,17%-0,76%
EURUSD
USD1,1187-
CAD1,50761,3476
GBP*0,85301,3115
CHF1,13661,0156
AUD*1,60200,6984
JPY123,93110,76
SEK10,70969,5699
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d165,26
Öl Sorte Brent in USD/Fass69,35
Gold in USD/Feinunze1.282,05
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+16,68%3.001,42
S&P 500+20,48%2.506,85
NIKKEI+12,81%20.014,77

China - Shanghai Composite Index in Yuan

China - Shanghai Composite Index in Yuan

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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